Patrick Mühlheim vom RHC Vordemwald lebt für das Rollhockey

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Co-Spielertrainer und Torhüter Patrick Mühlheim will mit dem RHC Vordemwald mehr als «nur» die Playoffs erreichen. (Bild: Michael Wyss)

Vizepräsident und Ausbildungsverantwortlicher beim Schweizerischen Rollhockeyverband (SRHV), Trainer des Frauen-Teams sowie Co-Trainer und Torhüter bei der NLB-Mannschaft des RHC Vordemwald und seit kurzem gemeinsam mit Mike Braun auch Co-Präsident des Aargauer Klubs: Es ist nicht schwer zu erraten, welche Sportart das Leben von Patrick Mühlheim diktiert. «Ich bin froh, akzeptiert das meine Frau», sagt der 34-jährige Worbener und lacht.

Die Gefahr, dass ihm der ganze Aufwand zu viel werden könnte, bestehe nicht. «Dafür mag ich den Sport zu sehr», sagt Mühlheim, der zusätzlich bis im Januar eine Weiterbildung zum diplomierten Ingenieurtechniker absolviert. Damit Frau und Kind trotzdem nicht zu kurz kommen, hat er seinen Alltag genau geplant. «Wenn ich mit der Familie etwas Zeit verbracht habe und meine Tochter im Bett liegt, ist der Abend ab 22 Uhr für das Rollhockey reserviert», erklärt Mühlheim.

Bescheidenheit sorgt für die falsche Einstellung
Mit seiner direkten Verbindung zum SRHV profitiere er von einem Wissensvorsprung, der ihm die Arbeit im Vorstand des RHC Vordemwald erleichtere. Die sportlichen Entscheide fällt weiterhin Sportchef Marco Moor, während sich Patrick Mühlheim mit Mike Braun um die strategischen Belange kümmert. «Mir war wichtig, dass das klar getrennt ist», sagt Mühlheim. Vor allem die Ausarbeitung von Visionen nehme viel Zeit in Anspruch. Mit Mike Braun will Mühlheim in den nächsten Tagen besprechen, wie der RHCV mit seiner Nachwuchsarbeit einen Schritt vorwärts machen kann. Gefordert seien aber alle Mitglieder, wie Mühlheim betont: «Wichtig ist, dass man als Präsident die Leute motivieren kann.»

Anspornen will das Trainerduo Patrick Mühlheim/Patrick Moor seine Mitspieler auch vor dem NLB-Meisterschaftsauftakt am Samstag (18 Uhr) zuhause gegen Thunerstern. Denn die Ambitionen sind hoch: «Wenn wir bescheiden bleiben und einen Playoffplatz anstreben, trainieren wir auch entsprechend. Wenn wir aber den Aufstieg anpeilen, orientieren wir uns an diesem Ziel. Deshalb ist das der richtige Weg», sagt Mühlheim, der den RHCV mit Uttigen, Weil, Genève und Pully als ärgste Widersacher von Favorit Thunerstern sieht.

Positiv überrascht zeigt sich Mühlheim nach der langen Pause von der Vorbereitung: «Die Leistung in den Tests gegen Wimmis und Diessbach war nicht schlecht, wir müssen aber an unseren Automatismen arbeiten. Noch fehlt das blinde Vertrauen zum Mitspieler und die Präzision in den Pässen», sagt er.

Wieder vorhanden ist seine Torhüterausrüstung – diese fiel den Überschwemmungen in Vordemwald zum Opfer. Bis letzte Woche die neue Ware eingetroffen ist, mussten er und Andreas Schmied ihr Material ausleihen. «Nicht mit der eigenen Ausrüstung spielen zu können, war nicht optimal. Wie bei Skischuhen braucht es seine Zeit, bis alles passt», sagt Mühlheim.

White Sox verfolgen den Ligaerhalt als Minimalziel
Bereits heute Donnerstag erfolgt für die RC Vordemwald White Sox der Meisterschaftsauftakt mit einem Heimspiel gegen Weil (20.30 Uhr). Die Truppe von Spielertrainer Marco Moor will möglichst früh viele Punkte holen, um sich rasch den Ligaerhalt zu sichern. «Die Liga ist stärker geworden. Jeder Zähler ist wichtig», sagt Moor. Wenn alle gesund bleiben und regelmässig im Training erscheinen, stehen laut Moor die Erfolgschancen nicht schlecht. «Wir müssen in jeglicher Hinsicht konstanter werden, dann ist die grosse Herausforderung machbar», sagt er.

Zuversichtlich stimmt ihn der Zuzug von Offensivkraft Florian Kläui, ergänzt wird das Kader mit den beiden Junioren Diego Hamami und Florian Maurer. «Im Angriff haben wir gegenüber letztem Jahr zugelegt und die Verteidigung stand in den Tests gegen den RHC Vordemwald nicht schlecht. Ob wir gegen die starken Gegner wieder ähnlich gut mauern können wie letztes Jahr, wird sich zeigen», sagt Marco Moor, ergänzt aber zufrieden: «Auch wenn sich alles zuerst einpendeln muss, bin ich überzeugt, dass es gut kommt.»

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