Erstmals ein Mehrfachsieg am Kilchberg-Schwinget - Räbmatter auf Rang 9

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Samuel Giger, Mitte, Damian Ott, rechts, und Fabian Staudenmann jubeln nach dem Schlussgang in Kilchberg. (Bild: Michael Buholzer / KEYSTONE)

Der Kilchberger-Schwinget 2021 endet erstmals in der 94-jährigen Geschichte des Anlasses mit einem Mehrfachsieg. Im Schlussgang bezwang Samuel Giger Schwingerkönig Kilian Wenger. Damit bleibt ihm Rang 1a. Weil Damian Ott (gegen Bernhard Kämpf) und Fabian Staudenmann (gegen Samir Leuppi) ihren letzten Gang auch platt gewannen und nach fünf Gängen fünf Schwinger punktgleich Erste waren sind Ott (1b) und Staudenmann (1c) ebenfalls Kilchberger Sieger.

Kommen wir zur Nordwestschweizer Bilanz, die nur für einen Sägemehlathleten positiv ausfiel. Oliver Hermann beendet das Kilchberger auf dem geteilten 7. Rang. Es ist für den Aarauer ein verdienter Lohn nach einem starken Tag, an dem er mit Benji von Ah und Tobias Krähenbühl zwei Eidgenossen besiegte. Und fast wäre es sogar noch besser gekommen: Im sechsten Gang war er klar der dominierende Schwinger, konnte gegen den Berner Lukas Renfer aber nicht gewinnen. Und trotzdem: Hermann, der als Ersatzmann für den verletzten Joel Strebel ins Angebot rutschte, rettete die Nordwestschweizer Ehre. Er, der auf dem Papier der schwächste Aargauer ist.

Für Andreas Döbeli, der einen Tag zum Vergessen erlebte, endete das Fest bereits nach vier Gängen. Zwei Gestellte und zwei Niederlagen reichten nicht, um sich für die finalen zwei Gänge zu empfehlen. Das ist für den Eidgenossen und Sieger des Nordwestschweizerischen klar zu wenig. 

Nick Alpiger konnte zwar alle sechs Gänge bestreiten, weil er aber alle seine drei Duelle gegen Eidgenossen verloren hat, beendete er das Fest auf dem für ihn sehr enttäuschenden geteilten 10. Rang. Der 25-jährige Eidgenosse war mit der Ambition angetreten, hier ganz vorne mitzureden.

Räbmatter mit durchzogener Bilanz

Im geteilten 9. Rang klassierte sich Patrick Räbmatter. Auch der Eidgenosse aus Uerkheim erlebte keinen guten Tag. Im Anschwingen unterlag «Räbi» dem Innerschweizer Christian Schuler, nachdem er den Gang im Griff zu haben schien. Im zweiten und dritten Gang konnte sich der 29-Jährige dann aber rehabilitieren. Räbmatter musste sich im zweiten Kampf in Geduld üben und entschied das Duell mit dem Zürcher Roman Schnurrenberger mit Kurz und Überdrücken erst kurz vor Gangende zu seinen Gunsten. Im dritten Gang machte er mit dem Romand Johann Borcard kurzen Prozess und besiegte diesen im ersten Zug platt. Lag «Räbi» zu Beginn des Nachmittags noch auf Platz vier und hatte damit sogar noch die Chance auf den Schlussgang, war dieser Traum nach Gang vier ausgeträumt. Die Niederlage gegen den Berner Nicht-Eidgenossen Dominik Roth kam überraschend und warf ihn aus der Spitzengruppe. Und auch im fünften Umgang lief es nicht besser für den Athleten des Schwingklubs Zofingen. Patrick Räbmatter unterlag dem Innerschweizer Eidgenossen Mike Müllestein und fiel damit in der Rangliste noch weiter nach hinten. Immerhin glückte Räbmatter der Abschluss gegen Sven Lang.

Die Baselbieter Roger Erb und Samuel Brun beendeten das Fest auf den Rängen 15. und 17. (mpr/ku/mwy)

Hier geht es zu den Ranglisten und Statistiken.

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