Die Radballer des VC Schöftland bleiben an der NLA-Heimrunde ohne Punkte

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Zum Auftakt gegen Möhlin suchte Schöftlands Freddy Schenk (Mitte) oft den Abschluss, am Ende gab es aber eine Niederlage. (Bild: gam)

Weg vom Tabellenende – das war das Ziel des VC Schöftland, ehe am Samstag die Heimrunde begann. Dass es kein leichtes Unterfangen werden würde, Punkte zu buchen, wussten Michael Baumann und Freddy Schenk. Als Gegner warteten Möhlin und Altdorf I, die beide Zähler im Kampf um einen Finalplatz brauchten, und Altdorf II, das am spielfreien Leader Pfungen vorbeiziehen wollte.

Mit einem Weitschuss, der gerade noch so ins Tor der Möhlemer kullerte, startete der Gastgeber ins NLA-Turnier. Sehenswert war auch das 2:1, das aus einer schönen Kombination entstand, ehe Möhlin das 2:2 gelang. Bis zur Pause blieb die Partie ausgeglichen und umkämpft und hätte auf beide Seiten kippen können. Mit der ersten Chance nach Wiederanpfiff stellten die Baselländer auf 3:2, was auch der Endstand war.

Zu viele Fehler und zu wenig Druck nach vorne

Knapp war es auch im zweiten Duell des Tages für Schöftland. Gegen Altdorf I lagen die Aargauer mit 0:1 zurück, ehe Freddy Schenk mit einem Schlenzer auf Remis stellte. Sekunden später glückte den Urnern wiederum der Führungstreffer. Das zeitweilen hitzige Spiel endete mit 3:5. Auch im dritten Vergleich des Tages blieben die Schöftler ohne Punkte, Altdorf II besiegelte mit dem 6:5 die erfolglose Heimrunde der Suhrentaler.

«Schade, wirklich schade», befand Freddy Schenk. Der Feldspieler musste zugeben: «Wir haben zwar meist mehr fürs Spiel getan, begingen aber unnötige Fehler.» Zu wenig zwingend und mit zu wenig Tempo agierte man im Vorwärtsgang, zu oft suchte man den Abschluss aus der Distanz und stand danach doch zu weit vorne, um gegnerische Angriffe abzublocken. «Wir trafen manchmal die falschen Entscheidungen, und das mag es nicht leiden, und zwischendurch waren wir einfach zu schlecht», zog Schenk mehr als selbstkritisch Bilanz. Denn der Auftritt der Schöftler verschaffte zwischenzeitlich den Eindruck, dass durchaus Potenzial vorhanden wäre, die Gegner zu einer Niederlage zu bringen. Meist fehlte wenig, um zumindest ein Remis herauszuholen.

In der letzten Qualifikationsrunde ist der Druck gross, die Aufgabe aber lösbar. Drei Punkte liegt Tabellenschlusslicht Schöftland hinter einem Rang, der den direkten Abstieg abwenden würde. Als Gegner warten Gastgeber Frauenfeld, Liestal und Mosnang II, die gleich vor den Aargauern klassiert sind, sowie Pfungen.

Komfortabler sieht die Situation für Andi Zaugg aus. Der langjährige VC-Oftringen-Spieler und aktuelle Schweizer Meister mit Mosnang verteidigte mit Lukas Schönenberger am Samstag den zweiten Zwischenrang. In Schöftland errangen die beiden auf dem für die Radballer ungewohnt weichen Hallenboden ein 6:3 gegen Altdorf I und ein 6:2 gegen Möhlin.

Auf Kurs in Richtung Titelverteidigung

Gegen Altdorf II brachten Zaugg/Schönenberger eine 3:1-Führung nicht über die Zeit. Fabian Hauri schoss in extremis das 2:3, als er mit letzter Kraft den Abschluss bewerkstelligte, über die Bande flog und das Fangnetz herunterriss. Danach brachte die von den Spielern auf dem Platz intensiv kommentierte Partie dem Urner Coach für dessen Kommentar eine Gelbe Karte ein. Der Einsatz auf dem Feld hingegen lohnte sich für die Altdorfer: quasi mit der Schlusssirene schossen sie das 3:3 und grüssen neu als Leader. Zaugg und Schönenberger, der nach überstandener Corona-Erkrankung wieder fit ist, sind auf Kurs in Richtung Titelverteidigung. «Wir geben alles, haben aber erneut gesehen, dass es eng wird», meinte Andi Zaugg.

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