Grüne Welle erreicht Zofingen

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Janine Müller

Die Grünen in Zofingen haben von der politischen Grosswetterlage profitiert. Sie konnten ihre Sitzzahl von drei auf sechs verdoppeln. Zusätzlich fungierte wohl Stadtammann-Kandidatin Christiane Guyer von den Grünen als Zugpferd. Die grüne Welle macht sich also inzwischen nicht mehr nur im nationalen Parlament und in den Schweizer Grossstädten bemerkbar, sondern erreicht nun auch die Kleinstädte im Mittelland.

Federn lassen musste hingegen die SVP. Statt den vor vier Jahren verlorenen Sitz wieder zurückzugewinnen oder immerhin die aktuelle Sitzzahl zu halten, wie es das erklärte Ziel war, musste die Partei einen Verlust von zwei Sitzen hinnehmen. Über die Klinge springen musste unter anderem der SVP-Fraktionspräsident Moritz Weber. Seine verbalen, teilweise sehr persönlichen Attacken im Einwohnerrat scheinen beim Zofinger Stimmvolk nicht gut angekommen zu sein.

Zu feiern hatten gestern aber nicht nur die Grünen, sondern vor allem auch die Frauen. 19 von 40 Sitzen sind künftig von Frauen besetzt. Bisher waren es 16. Bemerkenswert: Die Mitte und die EVP sind rein weiblich vertreten. Damit bestätigt die Wahl in Zofingen – die Stimmbeteiligung lag bei guten 49,9 Prozent – ebenfalls den nationalen Trend.

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