Studie: Bio-Landbau könnte die Welt ernähren

Biologische Landwirtschaft könnte theoretisch die ganze Weltbevölkerung ernähren. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts FiBL. Damit allerdings nicht mehr Anbaufläche benötigt wird, braucht es ein Umdenken beim Konsum.

Die konventionelle, intensive Landwirtschaft belastet Umwelt und Ressourcen und trägt mit ihren Treibhausgasemissionen zum Klimawandel bei. Der Bio-Landbau schneidet in dieser Hinsicht zwar besser ab, bringt aber weniger Erträge. Kritiker führen daher an, dass die biologische Landwirtschaft mehr Anbaufläche braucht, um die Bevölkerung zu ernähren - was wiederum Ökosysteme verdrängt.

Eine Studie unter Leitung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) zeigt nun, dass eine weltweite Umstellung auf Bio-Landwirtschaft bis 2050 die Weltbevölkerung durchaus ernähren könnte und dabei nicht unbedingt mehr Fläche benötigen würde. Davon berichten die Wissenschaftler um Adrian Müller und Christian Schader vom FiBL im Fachblatt "Nature Communications".

Voraussetzung für ein nachhaltiges Ernährungssystem ohne Zuwachs der Agrarflächen wäre allerdings, dass Nahrungsmittelabfälle halbiert und auf den Anbauflächen keine Futtermittel für die Tierhaltung mehr produziert würden. Das bedeutet, dass in der Konsequenz der Konsum tierischer Produkte um rund zwei Drittel sinken müsste.

Es braucht den politischen Willen

Beides hält Schader durchaus für realistisch: "Am Beispiel Dänemark haben wir gesehen, dass es möglich ist, Nahrungsmittelabfälle innerhalb von 25 Jahren um ein Viertel zu senken", sagte der Forscher im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda. Auch eine Abnahme des Konsums tierischer Produkte sei denkbar, wenn der politische Wille dafür vorhanden wäre.

"Eine solche Umstellung wäre natürlich nicht von heute auf morgen möglich, aber für das Jahr 2050 kann man durchaus visionär denken", sagte Schader. Für ein nachhaltiges Ernährungssystem seien erhebliche Anstrengungen nötig, sowohl von der Politik und der Zivilgesellschaft als auch von der Privatwirtschaft.

"Dafür braucht es vor allem ein Bewusstsein dafür, dass die derzeitige Nahrungsmittelproduktion nicht nachhaltig ist und Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit hat", ist der Forscher überzeugt. Wäre sich die Bevölkerung bewusst, welche Konsequenzen das derzeitige Ernährungssystem für heutige und zukünftige Generationen hat, wäre auch der Wille für die Umstellung vorhanden.

Selbstversorgungsgrad trotzdem hoch

Auch in der Schweiz sei eine komplette Umstellung auf Bio-Landbau absolut möglich. "Der Selbstversorgungsgrad der Schweiz ist zwar derzeit so hoch wie noch nie, allerdings sind dabei die Futtermittel für die Tierhaltung nicht berücksichtigt. Das Kraftfutter kommt zu grossen Teilen aus dem Ausland", so Schader. Bei einer Strategie, bei der auf Anbauflächen keine Futtermittel mehr produziert würden, würde sich der Selbstversorgungsgrad der Schweiz daher wohl nicht wesentlich ändern.

Die Modellrechnungen des Forscherteams beruhen auf Daten der Welternährungsorganisation FAO zu Landbau und Erträgen aller Länder. Für das Jahr 2050 gingen die Wissenschaftler zudem von einer Weltbevölkerung von neun Milliarden Menschen aus und berücksichtigten verschiedene Klimawandelszenarien. So berechneten sie verschiedene Strategien, wie sich die Ernährung der Weltbevölkerung komplett oder teilweise durch Bio-Landbau sicherstellen liesse.

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