Das Spiel der letzten Chance nicht genutzt

Mit den ZSC Lions, Servette und Fribourg stehen drei Teams vor der 5. Runde der Playoff-Viertelfinals mit dem Rücken zur Wand. Keines kann die letzte Chance zur Verlängerung der Saison nützen.

Ein 1:3-Rückstand in der Serie ist in der Regel gleichbedeutend mit der Vorentscheidung. Dies bestätigte sich am fünften Playoff-Abend. Weder die ZSC Lions noch die beiden Westschweizer Vertreter Genève-Servette und Fribourg-Gottéron konnten diese These widerlegen. Sie alle scheiterten mit 1:4 Siegen.

Mittlerweile ist es fünf Jahre her, seit eine Mannschaft einen solchen Rückstand noch drehen konnte. Damals in der Saison 2012/2013 setzten sich in den Viertelfinals Bern (gegen Servette) und die ZSC Lions (gegen Davos) noch 4:3 durch.

Frust statt neuerliche Freude

Mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung beendeten die wieder erstarkten ZSC Lions die Saison des EV Zug. Die ambitionierten Zentralschweizer hatten nach der Finalqualifikation im Vorjahr auf mehr spekuliert. Stattdessen mussten sie nun zum dritten Mal in den letzten vier Jahren als besser klassiertes Team die Segel bereits nach der ersten Runde streichen.

Entsprechend gross war die Enttäuschung auf Zuger Seite, obwohl sich die Mannschaft bei der Niederlage in Spiel 5 nicht gross Vorwürfe machen konnte. "Wenn man in der Serie 1:3 hinten liegt, hat man nicht mehr viel Spielraum. Aber die Mannschaft hat weder nervös noch kopflos gespielt", resümierte Trainer Harold Kreis den Abend. "Wir haben alles gegeben, leider hat es nicht gereicht."

Verteidiger Robin Grossmann führte das Ausscheiden vor allem auf die "kleinen Dinge", die man nicht richtig gemacht habe, zurück. "Wir starteten gut in die Serie. Aber dann spielten wir am Ende des ersten Spiels (4:1-Sieg - Red.) nicht gut und verloren das zweite Spiel, obwohl wir noch einmal zurückkehrten (zum 4:4 nach 1:4). Das gab ihnen Mumm."

Zu spät den Tritt gefunden

Bereits den Start in die Serie komplett verschlafen hatte Servette gegen Titelverteidiger Bern. Erst im vierten Spiel (4:1-Heimsieg) fanden die Genfer den Tritt - zu spät, um den Favoriten noch ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. In Spiel 5 setzte sich Bern mit 5:2 durch.

"Bern war einfach besser, da können wir nur gratulieren", urteilte ein selbstkritischer Arnaud Jacquemet. "Wie wir in den ersten drei Spielen aufgetreten sind, war sehr enttäuschend. In den letzten beiden Spielen war es dann besser. Heute fehlte uns das zweite Tor, um zu gewinnen", so der Stürmer zum letzten Saisonspiel.

Für Servette endete damit eine turbulente Saison. Die vielen Verletzten hinderte die Genfer daran, auf dem Eis auf Touren zu kommen. Neben dem Eis kämpfte der Klub mit finanziellen Problemen und der ungelösten Stadionfrage. Inzwischen übernahmen neue Aktionäre den Klub. Es ist gut möglich, dass diese in den kommenden Wochen Veränderungen in der und rund um die Mannschaft vornehmen werden.

Schritt für Schritt vorwärts

Eine vergleichbar ruhige Saison hatte Fribourg-Gottéron - vor allem im Vergleich zum Vorjahr, als der Klub die Playoffs verpasst hatte. "Das war eine Katastrophe, dieses Jahr lief es insgesamt viel besser", resümierte Captain Julien Sprunger nach dem 3:5 in Lugano und dem 1:4 in der Serie die Saison. "Jetzt müssen wir den nächsten Schritt machen und nächstes Jahr in den Playoffs besser spielen."

Lugano sei in allen Bereichen etwas besser gewesen, so Sprunger über die Serie. "Heute zum Beispiel das Überzahlspiel. Sie machen drei Tore, wir nur eines. Solche Sachen machen den Unterschied in einer Serie aus."

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