Astra: Ein Prozent der Schweizer Brücken sind in kritischem Zustand

Das Bundesamt für Strassen (Astra) gibt nach dem Brückeneinsturz in Genua Entwarnung zum Zustand der Schweizer Brücken: Nur ein Prozent der Brücken in der Schweiz haben im vergangenen Jahr Bauteile in kritischem Zustand aufgewiesen.

Schweizweit geht es dabei um insgesamt rund vierzig Brücken. Das Astra bestätigte am Sonntag auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht des "SonntagsBlick". Ein Beispiel für eine sanierungsbedürftige Brücke ist die Verbindungsbrücke zwischen Fully und Saxon im Unterwallis.

Die Brücke aus den 1970er Jahren führt von der Kantonsstrasse über die Rhone sowie die SBB-Linie zur Autobahn A9. Bei dem 260 Meter langen Bauwerk bestehen bei mehreren Betonpfeilern Korrosionsschäden und Wasser ist in das Bauwerk eingetreten.

Laut dem Astra-Netzzustandsbericht, der im September veröffentlicht wird, muss die Brücke deshalb für schätzungsweise 255'000 Franken dringend saniert werden, spätestens bis 2020.

Guter allgemeiner Zustand

Astra-Direktor Jürg Röthlisberger bezeichnet den Zustand des Schweizer Strassennetzes gegenüber der Zeitung im allgemeinen als gut. Sanierungen kritischer Bauten wie Brücken oder Tunnels in den letzten Jahren hätten sich bezahlt gemacht.

"Wäre ein Bauwerk in einem alarmierenden Zustand, wenn etwa tragende Elemente der Brücke beschädigt sind, würden wir sie sofort sperren und deren Sanierung an die Hand nehmen", betonte Röthlisberger.

Weiterhin gibt es aber 16 Prozent der Kunstbauten, die noch nicht überprüft worden sind. Laut Astra besitzen diese aber keine sicherheitsrelevante Funktion und deren Versagen hätte keine gravierenden Folgen.

Die grosse Mehrheit der Schweizer Autobahnbrücken ist in den 1960er und 1970er Jahren entstanden. Der Sanierungsbedarf dürfte daher in den kommenden Jahren zunehmen. Laut Röthlisberger ist die Schweiz aber mit ihrem Strassenfinanzierungsmodell durch zweckgebundene Abgaben gut aufgestellt.

Eine Frage des Unterhalts

Röthlisberger stellte zum Brückeneinsturz in Genua fest, dass die Italienier technisch auf demselben Stand seien wie die Schweizer. "Es gibt nichts, was Schweizer Ingenieure technisch besser könnten, als ihre Kollegen im Nachbarland", so der Astra-Chef.

Die Brücke in Genua sei alt und so konzipiert, wie man sie heute nicht mehr bauen würde. Ihre Stabilität sei daher vor allem eine Frage des Unterhalts. Solche Bauten müssten an die neuen Normen angepasst und aufgerüstet werden, sagte Röthlisberger.

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