Piloten drohen mit weiteren Streiks bei Ryanair

Der erste gemeinsame Streik von Piloten und Flugbegleitern in Deutschland setzt den Billigflieger Ryanair unter Druck. Der 24-Stunden-Ausstand begann am frühen Mittwochmorgen und sorgte für zahlreiche Flugstreichungen.

Das irische Unternehmen hat bereits angekündigt, dass rund 150 von 400 Verbindungen von und nach Deutschland ausfallen müssten. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hält weitere Arbeitsniederlegungen für möglich.

VC-Tarifexperte Ingolf Schumacher sagte am Frankfurter Flughafen, er könne einen längeren Konflikt nicht ausschliessen. "So lange Ryanair keine verbesserten Angebote macht, muss es notfalls hier auch weitere Streiks geben." Ryanair-Chef Michael O'Leary wollte sich gegen Mittag vor den Medien äussern.

Grosse Standorte im Fokus

Laut der Pilotengewerkschaft VC soll der Arbeitskampf vor allem die grossen Ryanair-Standorte lahmlegen. "Es sind alle zwölf deutschen Basen betroffen, besonders die grossen in Frankfurt/Rhein-Main, Hahn und an den Berliner Flughäfen", sagte der Vizechef der Vereinigung Cockpit (VC), Markus Wahl. "Da kommt es verstärkt zu Ausfällen."

Der Streik dauert bis Donnerstag um 02.59 Uhr. Ryanair-Passagiere in Deutschland müssen daher mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Bei dem Ausstand geht es um erstmalig abzuschliessende Tarifverträge für höhere Gehälter sowie bessere Arbeitsbedingungen.

Gewerkschaften empört

Die Gewerkschaften Verdi und Vereinigung Cockpit haben empört auf Drohungen der Fluggesellschaft Ryanair reagiert, bei fortgesetzten Streiks in Deutschland Jobs zu streichen. "Es ist ein absoluter Skandal, wenn hier Mitarbeiter bedroht werden, die ihren Grundrechten nachgehen", sagte VC-Vize Wahl.

Das zeige erneut, dass Ryanair versuche, die Beschäftigten mit der Angst um den Arbeitsplatz unter Druck zu setzen. Allerdings belege die grosse Streikbeteiligung, dass diese Mittel nicht mehr wirkten.

"Die Zeit der absoluten Einschüchterung ist vorbei", sagte die Verdi-Tarifsekretärin Katharina Wesenick nach einer Protestaktion mit rund 70 Flugbegleitern am Frankfurter Flughafen. Da es aber immer noch Befürchtungen über berufliche Nachteile gebe, hatten die Teilnehmer Masken mit dem Konterfei des Airline-Chefs Michael O'Leary aufgesetzt.

Auf Plakaten wurde gefordert "Ryanair stop squeezing out your crew" (Hör auf, deine Besatzung auszupressen). Dazu wurden Zitronen verteilt.

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