Klima-Gipfel: Kalifornien plant Emissions-Überwachung per Satellit

Kalifornien will einen Satelliten entwickeln, der weltweit den Ausstoss klimaschädlicher Emissionen überwachen soll. Dies gab der kalifornische Gouverneur Jerry Brown am Freitag zum Abschluss des dreitägigen "Global Climate Action"-Gipfels in San Francisco bekannt.

"Bei anhaltenden Angriffen auf die Wissenschaft und einer wachsenden Klimabedrohung starten wir unseren eigenen verdammten Satelliten", sagte der Demokrat. Mit neuester Technologie sollten Klimaverschmutzer weltweit aufgespürt werden.

Auf Einladung von Brown hatten sich mehr als 4000 Vertreter von Städten, Regionen und Unternehmen in San Francisco gemeinsam über Initiativen und Aktionen für den Klimaschutz ausgetauscht. Dutzende Städte, Regionen und Unternehmen weltweit verpflichteten sich, ihren Ausstoss an Treibhausgasen auf Null zu reduzieren.

Kopenhagen will den Anfang machen

Rund hundert grosse Städte aus dem Zusammenschluss C40 gingen die Selbstverpflichtung ein, spätestens bis 2050 komplett klimaneutral zu sein - den Anfang will Kopenhagen in sieben Jahren machen.

Los Angeles versprach, bis 2025 aus der Kohle auszusteigen und danach komplett Kohlendioxid zu verbannen. Tokio, Seoul und Rotterdam schlossen sich Paris, London, Barcelona und Mexiko mit dem Versprechen an, ab 2025 nur noch Elektro-Busse einzusetzen.

Hoffnung auf Signalwirkung

Das Ziel "null" Treibhausgas-Emissionen ist eine grosse Herausforderung. Dazu müssen nicht nur die Kraftwerke auf erneuerbare Energien oder Atomkraft umgestellt werden, auch alle Fahrzeuge müssen umgestellt werden, hinzu kommen die Fabriken, Heizungen, Abfälle. Die C40-Städte streben bei Abfällen an, ihren Recycling- oder Kompostierungsanteil bis 2030 auf 70 Prozent zu erhöhen.

Das Treffen in Kalifornien diente nicht unmittelbar der Vorbereitung der nächsten Weltklimakonferenz im Dezember in Polen. Klimaschützer hoffen aber auf eine starke Signalwirkung für den Gipfel in Kattowitz.

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