Comet erzielt weniger Umsatz und deutlich weniger Gewinn

Der Freiburger Röntgenspezialist Comet spürt das rauer werdende Klima am Halbleitermarkt. Während der Umsatz 2018 nach dem Rekordjahr 2017 leicht zurückfiel, brach das Ergebnis wegen Restrukturierungskosten regelrecht ein.

Der Umsatz sank im vergangenen Jahr leicht auf 436,4 Millionen Franken, wie Comet am Montag mitteilte. Die Stagnation überrascht nicht: Anfang November hatte Comet einen Umsatz in dieser Grössenordnung prognostiziert und dabei den zuvor abgegebenen Ausblick reduziert.

Grund dafür seien die starken Verwerfungen am Halbleitermarkt. Vor allem die schwache Nachfrage nach Speicherchips und die von einigen Herstellern verschobenen Investitionen in die Ausrüstung von Fabriken machen Comet zu schaffen. Darunter hat besonders der Bereich "Plasma Control Technologies" zu leiden. Da sei es in der zweiten Jahreshälfte zu einem signifikanten Umsatzrückgang von 28 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr gekommen, hiess es.

Hohe Kosten belasten

Um sich auf die neue Lage am Markt einzustellen, wurden Massnahmen ergriffen und Ende 2018 abgeschlossen. So reduzierte Comet die Produktionskapazitäten, trennte sich vom Hersteller der "ebeam"-Systeme am US-Standort Davenport, und es wurde ein umfassendes Programm zur Verbesserung der Ergebnisse im Röntgensystemgeschäft an die Hand genommen.

Die Restrukturierungsmassnahmen hatten allerdings hohe Einmalkosten zur Folge. Diese belaufen sich beim Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA auf insgesamt 10,5 Millionen Franken. Gleichzeitig halte man mit Blick in die Zukunft an der Finanzierung von verschiedenen Projekten fest, hiess es.

In der Rechnung hinterlässt dies deutliche Spuren: Der EBITDA hat sich auf 37,8 Millionen Franken beinahe halbiert. Die dazugehörige Marge steht bei 8,7 Prozent und damit am oberen Rand der ebenfalls im November abgegebenen Prognose von 7 bis 9 Prozent. Um Einmalkosten bereinigt läge die Marge bei 11,1 Prozent.

Weniger Dividende

Unter dem Strich verbleibt noch ein Reingewinn von 12,3 Millionen Franken nach zuvor 35,3 Millionen. An die Aktionäre will Comet nun weniger ausschütten: Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 1,20 Franken je Aktie vor. Das sind 30 Rappen weniger als im Vorjahr.

Zum Ausblick macht Comet bei der Vorlage der Kennzahlen keine Angaben. Die detaillierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 sollen am 14. März vorgestellt werden.

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