Akteure der Dopingbekämpfung fühlen sich bestärkt

Die Operation Aderlass an der nordischen WM in Seefeld dominiert derzeit die Diskussion in der Dopingbekämpfung und prägt die Jahres-Medieninformation 2019 der Stiftung Antidoping Schweiz.

"Es geht viel auf der internationalen Plattform. Der Kampf, damit saubere Athleten gegen saubere Athleten antreten können, ist stärker im Gang als in der Vergangenheit", schilderte Corinne Schmidhauser, die Präsidentin der Stiftung Antidoping Schweiz, die Grosswetterlage.

Den Fall im österreichischen Seefeld - fünf Langläufer aus teilweise unterschiedlichen Nationen wurden des Blutdopings überführt, als Drahtzieher wirkte ein Arzt in Deutschland - sezierte der Direktor Ernst König, der vor einem Jahr das Zepter von Matthias Kamber übernommen hatte, in drei Bereiche: Die Zusammenarbeit der Antidoping-Agenturen mit den Strafverfolgungsbehörden, die Rolle der Whistleblower und die Dreistigkeit der Sportler.

Die Operation Aderlass belegt, dass die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg funktioniert und die jeweiligen Institutionen die ihr zugewiesene Arbeit leisten. Die Agenturen erkennen beispielsweise dank Blutpässen Auffälligkeiten und geben der Justiz Hinweise für Razzien, Telefonabhörungen und dergleichen. Das Hauptproblem: Auch die Strafverfolgungsbehörden müssen mit ihren Mitteln haushalten und können oder wollen nicht immer aktiv werden. "Wir von Antidoping Schweiz unternehmen deshalb grosse Anstrengungen, die Strafverfolgungsbehörden zu sensibilisieren", betonte Schmidhauser. Dies mit dem Ziel, die Justiz noch vermehrt zum Einschreiten zu animieren. Hinweise gebe es genug.

Ohne einen Whistleblower wäre auch das Blutdoping in Seefeld kaum ans Tageslicht gefördert worden. "Die Wand des Schweigens lässt sich ohne Insider-Informationen kaum durchbrechen", meint König. Antidoping Schweiz wolle in Zukunft noch mehr für die Informanten machen. Die Schlagwörter lauten Anonymität, Schutz oder Kronzeugenregelung.

Im Kampf gegen die Dreistigkeit der Sportler stehen die Kontrolleure vor einem Dilemma. Die Athleten in Seefeld führten sich das bearbeitete Eigenblut bloss einige Stunden vor dem Wettkampf zu, um es nach dem Rennen rasch möglichst wieder auszutauschen. "Wir können die Sportler nicht in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung mit einer Blutkontrolle stören. Das wäre nicht im Sinn der Sache", sagte König. Antidoping Schweiz führte im letzten Jahr 2022 Dopingkontrollen durch, zwei Drittel davon fernab der Wettkämpfe.

Für einmal musste die Stiftung nicht über den Mangel an Finanzen klagen. Der Entscheid des Bundesgerichts, wonach Antidoping Schweiz auf den Beiträgen des Bundes keine Mehrwertsteuer zu einrichten hat, spülte bei einem Budget von rund fünf Millionen einmalig 900'000 Franken in die Kasse, weil die seit 2013 bezahlten Beträge zurückerstattet wurden.

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