US-Luftfahrtbehörde beruft internationales Treffen zu Boeing ein

Nach den zwei Abstürzen einer Boeing 737 MAX innerhalb weniger Monate hat die US-Luftfahrtbehörde FAA eine internationale Konferenz zu den Problemen bei diesem Flugzeugtyp einberufen.

Für den 23. Mai wurden die Chefs von Aufsichtsbehörden aus aller Welt nach Washington eingeladen, wie ein FAA-Sprecher am Donnerstag mitteilte. Dabei solle das Verfahren erläutert werden, mit dem die FAA eine Wiederzulassung der Maschine für den Flugbetrieb prüfe.

Im März war eine 737 MAX der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines in Äthiopien verunglückt. Zuvor war bereits im Oktober eine Lion-Air-Maschine desselben Typs vor der indonesischen Insel Java abgestürzt. Bei beiden Unglücken kamen zusammen insgesamt 346 Menschen ums Leben. Weltweit gilt derzeit ein Flugverbot für den Flugzeugtyp.

Software-Probleme

Als Ursache beider Unglücke steht das Trimmsystem MCAS im Verdacht. Die Software drückt bei einem drohenden Auftriebsverlust die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern. Boeing arbeitet derzeit an einer neuen Version der Software.

Die FAA wolle bei dem internationalen Treffen über die "Sicherheitsanalyse" informieren, welche die Grundlage für ihre Entscheidung über eine Wiederzulassung der 737 MAX in den USA darstellen solle, erklärte der Sprecher. Damit solle den internationalen Vertretern bei ihren eigenen Entscheidungen über die Maschine geholfen werden.

Die US-Luftfahrtbehörde hatte bereits in der vergangenen Woche angekündigt, mit ausländischen Kollegen bei der Prüfung der 737 MAX zusammenzuarbeiten. Vertreter von zehn Behörden wurden zur Beteiligung an einem Test des Software-Updates eingeladen. Der Test soll am 29. April beginnen und 90 Tage dauern. Bei dem Test werden laut FAA auch EU-Vertreter dabei sein.

Reaktion auf Kritik an FAA

Die FAA war nach dem Absturz in Äthiopien wegen ihrer Praktiken bei der Zulassung von Flugzeugen in die Kritik geraten. Während des vergangenen Jahrzehnts liess sie neue Flugzeuge grossteils von externen Experten und den Herstellern selbst testen.

Kritik zog die FAA auch auf sich, weil sie nach dem Unglück die 737 MAX nicht sofort aus dem Verkehr gezogen, sondern damit im Unterschied zu Behörden in anderen Ländern tagelang gewartet hatte. Die Behörde nährte damit den Verdacht, sie pflege ein zu enges Verhältnis zum US-Hersteller Boeing.

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