Spitzenkandidaten für Europawahl liefern sich Rededuell

Die Top-Kandidaten der sechs grössten Fraktionen im EU-Parlament sind am Mittwochabend in Brüssel zu einer Debatte aufeinander getroffen. Das neue EU-Parlament wird vom 23. bis zum 26. Mai gewählt.

Zur Vermeidung von Migration aus Afrika nach Europa fordern sowohl der konservative als auch der sozialdemokratische Spitzenkandidat für die Europawahl ein deutlich engeres Verhältnis zum Nachbarkontinent.

Es brauche einen grossen Plan für Afrika, sagte Frans Timmermans von den europäischen Sozialdemokraten bei der Kandidatendebatte. So könne verhindert werden, dass Menschen sich auf den Weg nach Europa machten. Zugleich müssten alle EU-Staaten sich bei der Verteilung von Asylbewerbern solidarisch zeigen. "Solidarität ist nicht nur für Dinge, die man gut findet", sagte Timmermans.

Der Deutsche Manfred Weber von der konservativen Europäischen Volkspartei verwies darauf, dass die EU möglichst schnell zehntausend Grenzschützer brauche. Als Präsident der EU-Kommission werde er einen EU-Kommissar einsetzen, der nur für Afrika zuständig sei.

Die Grünen-Spitzenkandidatin Ska Keller forderte wie Timmermans, dass alle EU-Staaten sich bei der Verteilung von Flüchtlingen solidarisch zeigen müssten. Jan Zahradil von den Liberal-Konservativen Reformern lehnte diesen Ansatz hingegen ab.

Die Debatte am Mittwoch war die einzige, in der die Top-Kandidaten der sechs grössten Fraktionen im Parlament aufeinandertrafen. Als aussichtsreichste Bewerber um die Nachfolge von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker gelten Weber und Timmermans als Spitzenkandidaten der grössten Fraktionen im Europaparlament.

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