Gstaad als einzige Konstante im Beach-Kalender

Zum 20. Mal findet in Gstaad ein internationales Beachvolleyball-Turnier statt. Obwohl Strand und Berge auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, hat sich der Anlass im Kalender etabliert.

Jährlich finden die Turniere der World Tour an neuen Orten statt, meistens verschwinden sie nach wenigen Austragungen wieder. Nur der Event im Berner Oberland hält unter der Regie von Turnierdirektor Ruedi Kunz entgegen; kein anderer Ort auf der Welt begrüsst seit so langer Zeit einmal pro Jahr die besten Beachvolleyballer.

In diesem Jahr ist Gstaad nur eines von zwei Turnieren der höchsten Kategorie. Beachvolleyball und Berge korrespondieren offensichtlich so gut wie das urchige Gstaad mit seinen Luxus-Gästen. "Die Leute hier oben lieben diese Sportart, gerade auch die Jungen", findet Ruedi Kunz einen Hauptgrund, dass der Anlass in den Alpen dieses Jahr sein Jubiläum feiern kann.

Kunz ist seit der ersten Austragung der Turnierchef und der Mann, der Beachvolleyball in die Berge brachte. Was brachte ihn auf die verrückte Idee, im Jahr 2000 ein Beachvolleyball-Turnier in Gstaad auszutragen? "Der eine oder andere hat den Kopf geschüttelt, aber die Sportart hat mich schon damals völlig fasziniert. Und sie ist auch heute noch in jeder Hinsicht genial."

Top-Verhältnisse für die Spieler

Auch die Spieler reisen jedes Jahr gerne nach Gstaad - und dies nicht nur wegen der Aussicht und der einzigartigen Kombination von Strand und Bergen. "Die Athleten finden Top-Verhältnisse für Spitzensport vor", weiss Kunz. "In der Nacht können sie die Fenster offen lassen, was in Grossstädten oder bei der Hitze an Stränden nicht möglich ist, und sie können zu Fuss vom Hotel ins Stadion laufen", zählt Kunz Beispiele auf.

Dass der Fünf-Sterne-Anlass auch nach 20 Jahren noch immer stattfindet, ist nicht selbstverständlich. Es sei jedes Jahr ein riesiger Kampf, die finanziellen Mittel aufzutreiben, so Kunz. Und es werde immer schwieriger. Doch Kunz und seine Frau Mägi, eine ehemalige Beachvolleyballerin, engagieren sich mit grossem Einsatz und viel Herzblut für "ihr" Turnier.

Kunz, der 2007 gar die WM in Gstaad organisiert hat, darf seit Beginn auf ein eingespieltes und ebenso engagiertes Helferteam zählen. "Ausser die Abfall-Equipe arbeiten alle Helfer gratis", so Kunz dankbar. "Und fast alle kommen jedes Jahr wieder, das ist nicht selbstverständlich."

Zu viele Tickets verkauft

Viele Episoden seien ihm geblieben aus den letzten 20 Jahren, erzählt Kunz. Er erwähnt ein Beispiel: "An der WM 2007 hatten wir zwei Ticket-Anbieter. Am Tag vor den ersten Spielen stellten wir fest, dass die Datenbanken nicht synchronisierten und wir 1900 Tickets zu viel verkauft hatten."

Kunz und das OK lösten das Problem pragmatisch: Sie rissen, auch weil die Statik kein Problem war, in einer Nacht- und Nebel-Aktion die Schalensitze von der Tribüne, um alle Leute ins Stadion reinlassen zu können.

Eine Kuhglocke als Lohn

Und was bleibt sportlich in Erinnerung? "Natürlich die Schweizer Erfolge", so Kunz. Jedes Mal, wenn er einem Schweizer Team eine Kuhglocke habe überreichen dürfen, sei das emotional gewesen. Eine Glocke in Gstaad erhält seit 20 Jahren, wer sich auf dem Podest klassiert.

Viermal schaffte es ein Schweizer Duo in 19 Austragungen unter die Top 3. Einen Turniersieg feierten bisher einzig Patrick Heuscher und Stefan Kobel im Jahr 2004. Letztmals schafften es 2012 Simone Kuhn und Nadine Zumkehr als Dritte auf das Podest. Ruedi Kunz setzt auch dieses Jahr wieder auf die Schweizer - nicht zuletzt auf Nina Betschart/Tanja Hüberli, die letzte Woche an der WM in Hamburg als Vierte geglänzt hatten.

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