Demonstrationen zum Auftakt der internationalen Aktionswoche

Mit Demonstrationen unter anderem in Basel, St. Gallen und Lausanne haben gegen 2000 Schweizer Klimaaktivisten am Freitag die internationale Aktionswoche "Week for future" eingeläutet. Den Abschluss wird am Samstag, 28. September die zentrale Demo in Bern machen.

Weit über tausend Menschen mobilisierte die internationale Aktionswoche am Freitag in Basel. Nach der Besammlung auf dem Barfüsserplatz zogen die friedlich Demonstrierenden durch die Innenstadt zum Theodorskirchplatz am Kleinbasler Ende des Wettsteinplatzes. Der Klimastreikbewegung der Schülerinnen und Schüler schlossen sich viele ältere Männer und Frauen, aber auch junge Eltern mit Kindern an.

"Die Krise betrifft uns alle, uns Menschen", sagte eine Rednerin. Es gehe nicht um die Frage, ob man links oder rechts sei. Sie rief die Kundgebungsteilnehmer auf, Druck auf die Politik zu machen und mit den Leuten zu reden.

Weit radikaler war da eine andere junge Frau: "Revolution statt Reform" rief sie ins Megafon und plädierte für einen Systemwechsel. "Wir müssen dem Kapitalismus an den Kragen". Einen grünen Kapitalismus werde es nie geben. Deshalb müsse neben dem Umweltschutz auch das gesamte Gesellschaftssystem antikapitalistisch sein.

Kritik an untätigen Politikern

Mit Alarmsirene, weissen Schutzanzügen und Transparenten für Klimaschutz zogen am Freitag rund 500 Schülerinnen und Schüler in St. Gallen lautstark vom Multertor zum Hauptbahnhof. In Ansprachen kritisierten sie untätige Politiker, aber auch die Finanzindustrie und Grosskonzerne mit ihren rücksichtslosen Geschäftspraktiken.

Auch hier solidarisierten sich zahlreiche Erwachsene und ältere Personen mit den jungen Klimastreikenden und schlossen sich der friedlichen Demonstration an.

In Lausanne blockierten etwa 200 Aktivisten der Bewegung "Extinction Rebellion" am Freitagmittag die Bessières-Brücke in der Nähe der Kathedrale. Die Polizei versuchte, die Demonstranten zu vertreiben. Gegen 15.30 Uhr befand sich rund die Hälfte von ihnen weiter auf der Brücke.

Die Aktivisten forderten den Bundesrat auf, der Bevölkerung die Wahrheit über das wahre Ausmass des Klimawandels zu sagen. Das Klima erwärme sich laut Wissenschaftlern nämlich viel schneller als erwartet. Bis zum Jahrhundertende werde es bis zu sieben Grad wärmer, wenn man jetzt nicht handle.

Telekommunikation

Swisscom-Chef Urs Schaeppi: "Pannen wird es immer geben"

08:39
China

Infektionsfall unter deutschen Passagieren bei Rückflug nach China

08:03
USA

Ausschreitungen in US-Grossstädten nach Tod von Floyd dauern an

06:16
Russland

Nawalny erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bundesanwaltschaft

05:59
Heute vor 59 Jahren

"Noch nie ein so schlechtes Stadion angetroffen wie das Wankdorf"

04:30
Gipfeltreffen

Trump will G7-Gipfel erweitern und auf September verschieben

03:45
Coronavirus

Papst fordert Ende der "Pandemie der Armut" nach dem Virus

03:36
Deutschland

Deutsches Konjunkturpaket soll 75 bis 80 Milliarden Euro umfassen

01:52
International

Trump nach bemanntem "Crew Dragon"-Start: "Heldenhafte Tat"

00:35
Kriminalität

Mann in Interlaken nach Schüssen angehalten

23:34
Raumfahrt

Nach langer Pause wieder Astronauten von den USA zur ISS gestartet

21:45
WHO

EU-Kommissionschefin drängt USA zum Bleiben in der WHO

21:20
Coronavirus - Genf

Neuer Rekord bei Lebensmittelhilfe in Genf

20:21
Alpaufzug

Trotz Ausschluss der Öffentlichkeit Begeisterung bei Alpaufzug

18:51
Deutschland

Schalke auch für Bremen ein Punktelieferant

17:37
Frankreich

Pariser Parks nach langer Pause wieder geöffnet

16:01
Super League

Constantin bekräftigt Klage-Absicht

15:57
Todesfall

Alt-Nationalrat Bernhard Müller ist gestorben

15:24
Formel 1

Grünes Licht für WM-Auftakt Anfang Juli in Österreich

14:17
Medizin

Whistleblower am Unispital Zürich entlassen

14:00
China

Peking droht London mit Quittung bei Einbürgerung von Hongkongern

13:45
Bundesanwaltschaft

Mitglied der Aufsicht tritt im Streit um Bundesanwaltschaft zurück

13:24
Coronavirus - Schweiz

Credit Suisse gewährt Corona-Kredite für 2,8 Milliarden Franken

12:56
USA

Anwälte von Floyd-Familie in USA zweifeln Obduktionsergebnis an

12:34
Coronavirus - Schweiz

17 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus

12:17
Deutschland

Yann Sommer spielt gern Gitarre für seine Tochter

10:18
Pfingsten

Reformierte lancieren zu Pfingsten grossen Online-Gottesdienst

10:03