Muslimische Ennahdha-Partei gewinnt Parlamentswahl in Tunesien

Die gemässigt islamistische Ennahdha-Partei hat bei der Parlamentswahl in Tunesien die meisten Stimmen geholt. Die Partei sicherte sich laut dem am Mittwoch veröffentlichten vorläufigen Wahlergebnis 52 der 217 Sitze im Parlament.

Die Partei Qalb Tounes des Präsidentschaftskandidaten Nabul Karoui landete demnach bei der Wahl am vergangenen Sonntag mit 38 Mandaten auf dem zweiten Platz.

Mitte September hatte die erste Runde der Präsidentschaftswahl in dem nordafrikanischen Land stattgefunden, die mit einer herben Schlappe für die etablierten Parteien endete.

Viele Tunesier sind enttäuscht angesichts einer stagnierenden Wirtschaft, hoher Arbeitslosigkeit und steigender Preise. Bislang hatte die muslimische Ennahdha gemeinsam mit der Mitte-Partei Nidaa Tounes die Mehrheit im Parlament.

Geringes Interesse an der Parlamentswahl

Im Gegensatz zur Wahl des Staatsoberhaupts war die Parlamentswahl in der Bevölkerung auf geringes Interesse gestossen. Es war die zweite Parlamentswahl in Tunesien, seitdem sich das Land 2014 im Gefolge des Arabischen Frühlings eine neue Verfassung gab.

Am Sonntag wird in einer Stichwahl über den neuen tunesischen Präsidenten abgestimmt. Der umstrittene Medienmogul Karoui tritt dann gegen den Jura-Professor Kaïs Saïed an.

Karoui war am 23. August wegen des Verdachts der Geldwäsche und der Steuerhinterziehung in Untersuchungshaft genommen worden. Erst am Mittwoch wurde er aus dem Gefängnis entlassen.

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