Yule und Zenhäusern vor Winter der Bestätigung

Daniel Yule und Ramon Zenhäusern sind im vergangenen Winter im Slalom-Weltcup zu Siegfahrern gereift. Für die beiden Walliser steht die Saison der Bestätigung bevor.

Der Anlauf war lang, der Weg hatte im Nichts begonnen, mit vielen unerfahrenen, jungen Athleten und der damit verbundenen Ungewissheit. Damals, als sie bei Swiss-Ski den Entschluss gefasst hatten, auch dem Slalom die nötige Beachtung zu schenken und dafür ein Projekt auf die Beine zu stellen, das in absehbarer Zeit den Erfolg bringen soll.

Der auf mehrere Jahre ausgelegte Plan ist aufgegangen. Der Entscheid, die Aufbauarbeit in Ruhe, ohne Hektik und grossen Druck vorzunehmen, hat sich ausbezahlt, der grosse personelle und finanzielle Aufwand hat sich gelohnt. Schritt für Schritt ist die Annäherung an die Weltspitze vollzogen und ist der während Jahrzehnten im Männer-Weltcup vernachlässigte Slalom auch in unserem Land zum Leben erweckt worden. Die aktuelle Schweizer Slalom-Equipe steht als gutes Beispiel dafür, was mit Zielstrebigkeit, Beharrlichkeit und mit der nötigen Geduld machbar ist.

Die letzten Schritte

Als hätten sie nach einer Skizze gehandelt, brachten die Fahrer die letzten Schritte bei der Umsetzung des ambitionierten Solls hinter sich. Den ersten Podestplätzen in der vorletzten Saison folgten im vergangenen Winter die ersten Siege - mehr als elf Jahre nach Marc Ginis Überraschungscoup auf der Reiteralm in der Steiermark. Daniel Yule brach zwei Tage vor Heiligabend in Madonna di Campiglio den Bann, Ramon Zenhäusern doppelte im März in Kranjska Gora nach.

Die Fahrer und die vom Aostataler Matteo Joris angeführte Trainer-Crew konnten sich neue Ziele setzen. In der am Wochenende in Levi in Finnland beginnenden Weltcup-Saison im Slalom geht es darum, das hohe Niveau zu halten, den Platz im Kreis der Besten zu verteidigen. Yule und Zenhäusern nehmen in der bereinigten Weltcup-Startliste die Plätze 3 beziehungsweise 5 ein. Die derzeit besten zwei Schweizer kommen gefestigt daher. Die Gewissheit, dass das eigene Potenzial im Normalfall zu Klassierungen weit vorne in der Rangliste ausreicht, wirkt beruhigend.

Eine Selbstverständlichkeit sind Spitzenränge trotzdem nicht. Dazu ist der Slalom eine zu diffizile Sparte. Er erfordert auf jedem Meter Präzisionsarbeit, Fehler verzeiht er keine - und trotzdem ist ein gewisser Grad an Risikobereitschaft unabdingbar für den Erfolg. Eine angriffige Fahrweise wiederum erfordert ein hohes Mass an Sicherheit. Diese Eigenschaft haben sich in der Schweizer Equipe vorab Yule und Zenhäusern über die Jahre hinweg angeeignet. Gleiches gilt aber auch für viele Fahrer anderer Nationen. Die Franzosen Clément Noël und Alexis Pinturault oder der Norweger Henrik Kristoffersen stehen unter anderen dafür, dass die Leistungsdichte auch nach dem Rücktritt von Marcel Hirscher ungemein hoch ist.

Der nächste Anlauf

Hoch bleibt das Niveau auch im Slalom der Frauen. Dafür bürgen primär die Überfliegerin Mikaela Shiffrin, die im letzten Winter acht der neun Weltcup-Rennen und zum vierten Mal in Folge den WM-Titel gewonnen hat, und Petra Vlhova. Die Slowakin vermochte in den letzten 20 Weltcup-Slaloms die Amerikanerin immerhin viermal zu bezwingen, einmal davon vor zwei Jahren in Levi.

Wendy Holdener ist die Nummer 3 in der gegenwärtigen Hierarchie im Slalom, aber noch immer ohne Sieg. Überfällig ist die Premiere für die seit mehreren Jahren beste Schweizer Slalom-Fahrerin längst. Je elfmal wurde sie im Weltcup schon Zweite und Dritte. Zudem ist der letzte Slalom-Triumph einer Schweizerin schon eine ganze Weile her, fast 18 Jahre nämlich. Im Januar 2002 hatte die Adelbodnerin Marlies Oester in Berchtesgaden gewonnen.

Höchste Zeit für Wendy Holdener also, es Yule und Zenhäusern gleichzutun.

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