Corona-Krise brockt Adidas dreistelligen Millionenverlust ein

Adidas ist infolge monatelanger Ladenschliessungen in der Corona-Krise tief in die roten Zahlen gerutscht. Im zweiten Quartal summierte sich der Nettoverlust auf 306 Millionen Euro, wie der Sportausrüster am Donnerstag mitteilte.

Ein Jahr zuvor hatte Adidas noch 462 Millionen Euro Gewinn geschrieben. Operativ wies der Konzern nun einen Fehlbetrag von 333 Millionen Euro aus, nach einem Betriebsgewinn von 643 Millionen Euro vor Jahresfrist.

"Das vergangene Quartal, in dem weite Teile der Welt lahmgelegt waren, hat beispiellose Herausforderungen an das Unternehmen gestellt", sagte Vorstandschef Kasper Rorsted. Im Zuge der Eindämmung der Pandemie mussten weltweit zeitweise 70 Prozent der Adidas-Läden schliessen. Seit dem Höhepunkt im April entspannte sich die Lage für den Konzern im Quartalsverlauf. Ende Juni waren noch 17 Prozent der Geschäfte geschlossen.

Infolgedessen brach der Konzernumsatz währungsbereinigt um 34 Prozent auf 3,58 Milliarden Euro ein. Damit traf die Krise den Sportausrüster nicht ganz so hart wie erwartet. Adidas hatte nach einem Umsatzeinbruch im ersten Quartal gewarnt, im zweiten Vierteljahr seien ein Umsatzrückgang um mehr als 40 Prozent und ein dreistelliger Millionenverlust zu befürchten. Vom Finanzdatenanbieter Refinitiv befragte Analysten hatten lediglich einen Umsatz von 3,27 Milliarden Euro erwartet.

Adidas besorgt sich Bonitätsrating

Seit Ende des zweiten Quartals hat sich die Umsatzentwicklung des Unternehmens weiter allmählich erholt, teilte Adidas mit. Eine Prognose für das Gesamtjahr sei jedoch weiterhin nicht möglich. "Nach allem, was wir heute wissen, wird sich die Erholung unseres Geschäfts im dritten Quartal fortsetzen", sagte Rorsted lediglich. Die Nachfrage in den geöffneten Läden sei hoch. "Dies ist eine solide Grundlage, auf der wir aufbauen können." Zuletzt hatten auch die Konkurrenten Nike und Puma von wegbrechenden Geschäften infolge der Coronakrise berichtet.

Adidas war im Frühjahr in die Kritik geraten, weil er wegen der Umsatzausfälle unter anderem einen Staatskredit über drei Milliarden Euro aufnahm. Am freien Markt konnte sich Unternehmen damals auf die Schnelle kein Geld besorgen, weil es anders als viele andere grosse Konzerne kein Bonitätsrating hatte. Adidas zog nun die Konsequenzen und liess sich von den beiden wichtigsten Ratingagenturen bewerten. Standard & Poor's gab dem Unternehmen die Note "A+", die fünftbeste Note auf der Skala der Agentur, der Konkurrent Moody's vergab mit "A2" die sechstbeste Note.

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