Thun auf der Suche nach dem nächsten Comeback

Nach 10 Jahren und 87 Tagen droht die Super-League-Ära des FC Thun am Montag vorerst zu Ende zu gehen. Nach dem 0:2 im Barrage-Hinspiel von Vaduz brauchen die Thuner ein nächstes kleines Wunder.

Die Schweiz schrieb den 14. Dezember 2019, für den FC Thun eine mehr als ernüchternde Vorrunde in der Super League zu ihrem Ende kam. Zwei Siege hatten die Berner Oberländer in der ersten Saisonhälfte gesammelt, in 18 Spielen. Thun sah zu jenem Zeitpunkt, die Coronakrise war im Schweizer Fussball noch weit weg, wie der sichere Absteiger aus. Es folgte die Winterpause, in der die Thuner dank Kaderanpassungen und den Verpflichtungen von Leonardo Bertone und Nicolas Hasler neuen Mut fassten, und eine beispiellose Aufholjagd.

Kein Heimspiel ging für Thun in der Rückrunde mehr verloren, erst am letzten Spieltag fiel der Klub zu Gunsten des FC Sion noch auf den Barrage-Platz zurück - und steht nun wieder mit dem Rücken zur Wand. Das Barrage-Hinspiel gegen den FC Vaduz auswärts ging mit 0:2 verloren, weil die Thuner in alte Muster zurückfielen. "Zu wenig aggressiv, zu wenig nah auf dem Gegner, zu wenig druckvoll", analysierte Trainer Marc Schneider die Leistung seines Teams im Liechtenstein. Nun gelte es die Gründe für den ungenügenden Auftritt zu finden. "Wir brauchen Antworten."

Mit zwei individuellen Fehlern brachte sich der Tabellen-Neunte der abgelaufenen Super-League-Saison im ersten Barrage-Spiel gegen den Zweiten der Challenge League in Rücklage. Nicht zum ersten Mal schienen die Berner Oberländer einer Drucksituation nicht gewachsen zu sein. Am letzten Spieltag der regulären Saison hätte der letztjährige Cupfinalist beim kriselnden FC Zürich mit einem Sieg den direkten Klassenerhalt sicherstellen können. Nach einer Stunde lag Thun 0:3 zurück, ehe das Team zum Comeback ansetzte und ein letztlich nutzloses 3:3 erreichte.

Barrage als Spiegelbild der Saison?

Frei aufspielen wird Thun diesmal auch im Rückspiel nicht können, zu gross scheint die Bürde eines Abstiegs - in Zeiten des Coronavirus ohnehin. Schneider sagt: "Der Druck ist da, den werde ich den Spielern nicht nehmen können." Doch wissen sie im Berner Oberland aus der aktuellen Saison darum, wie man ein Fussball-Märchen schreibt. Und kaum eine Affiche ist für ein solches besser geschaffen als die Barrage. In der letzten Saison hielt Neuchâtel Xamax in der Barrage die Liga, obschon das Hinspiel gegen Aarau daheim mit 0:4 verloren gegangen war.

Thun darf das Rückspiel gegen Vaduz, das nach drei Saisons in der Challenge League wieder in die höchste Liga aufsteigen will, daheim bestreiten. Da die Auswärtstore-Regel in der Barrage ausser Kraft gesetzt ist, würde ein Tor der Gäste aus Liechtenstein die Aufgabe für den Oberklassigen nicht dramatisch erschweren, ein 3:1 in der regulären Spielzeit würde zur Verlängerung führen. Der Glaube an ein Wunder lebt in Thun, auch trotz des gewichtigen Ausfalls von Miguel Castroman, der sich im Hinspiel das Kreuzband gerissen hat. Das Hinspiel in Vaduz sei ein Spiegelbild der ersten Saisonhälfte des FC Thun gewesen, meinte Trainer Schneider. Nun soll "das Rückspiel die starke Rückrunde abbilden", sagt der 40-Jährige.

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