Ist Servette auch in dieser Saison ein Spätzünder?

Das Nachtragsspiel gegen Zürich vom Mittwoch ist für Servette das vierte Heimspiel in fünf Partien. Ihren bislang einzigen Sieg erringen - die Genfer ebenfalls daheim - in der 2. Runde gegen Basel.

Ist das Team von Trainer Alain Geiger viel schwächer als letzte Saison, in der es als Aufsteiger mit dem 4. Schlussrang überraschte? Ein gänzlich neues Gesicht hat die Mannschaft des Servette FC auf die laufende Saison nicht bekommen. Die Abgänge von Verteidiger Dennis Iapichino und Offensivspieler Varol Tasar waren Schwächungen. Diese müssten mit ein paar valablen Zugängen wie jenem der Offensivkraft Boubacar Fofana kompensiert worden sein. Aber das neue Kader ist insofern keine ideale Mischung, als es für verschiedene Positionen ein Überangebot an Spielern gibt, andere Positionen dagegen nicht doppelt besetzt sind.

So gibt es für den unverzichtbaren Schlüsselspieler Miroslav Stevanovic auf der rechten Seite im Mittelfeld keine wirkliche Alternative. In drei Spielen fehlte Stevanovic verletzungshalber, beim jüngsten 1:3 gegen Luzern kam er, noch nicht hundertprozentig spielbereit, für die letzte halbe Stunde auf den Platz. In diesen vier Spielen brachten es die Genfer auf nur zwei Tore und zwei Punkte. Das Toreschiessen ist die generelle Schwäche. Keines der insgesamt nur vier Tore erzielten sie aus dem Spiel heraus.

Dennoch wäre es nicht angebracht, die Servettiens abzuschreiben. Vor einem Jahr starteten sie kaum mit mehr Erfolg in die Saison als jetzt. Damals gewannen sie nur zwei der ersten zwölf Spiele. Mit dem 13. Spiel Anfang November eröffneten sie eine imposante Siegesserie. Sie gewannen sieben von acht respektive acht von zehn Spielen. In 16 Partien am Stück verloren sie nur zweimal. Vielleicht werden sie sich auch diesmal nach einem langen Anlauf merklich verbessern.

Die drei Nachtragsspiele der Super League vom Mittwoch im Überblick:

Lausanne-Sport - Vaduz (Duelle der letzten Saison: 2:1, 0:2, 1:1, 1:2). - Mittwoch, 18.15 Uhr. - SR Cibelli. - Absenzen: Falk und Schmidt (beide verletzt); keine Absenzen bei Vaduz. - Statistik: Letzte Saison duellierten sich Lausanne-Sport und Vaduz noch in der Challenge League. Die Liechtensteiner dominierten in den direkten Duellen mit 7:4 Punkten. Im Oberhaus liegen die Waadtländer derzeit drei Punkte vor Vaduz, das jedoch noch einen Match weniger ausgetragen hat. Die Tendenz spricht für die Mannschaft von Trainer Mario Frick. Sie holte aus den letzten zwei Spielen vier Punkte und entliess dabei Sion mit einem 4:1. Dem stehen bei Lausanne drei Niederlagen und nur ein Punkt aus den letzten vier Partien gegenüber.

Luzern - Sion (1:2, 3:1, 2:0, 1:2). - Mittwoch, 18.15 Uhr. - SR Tschudi. - Absenzen: Ndenge, Grether, Binous und Burch (alle verletzt); Hoarau, Luan, Kabashi und Andersson (alle verletzt). - Fraglich: Schürpf, Emini und Alabi; - . - Statistik: Luzerns Trainer Fabio Celestini dürfte mit dem 3:1-Sieg bei Servette, dem ersten Saisonsieg, eine schwere Last von den Schultern gefallen sein. Dafür trägt Celestinis Sittener Kollege Fabio Grosso seit letztem Samstag, seit der schier blamablen 1:4-Niederlage in Vaduz, eine deutlich schwerer gewordene Bürde. Das Abschneiden beider Mannschaften ist bislang ungenügend. In insgesamt 15 Spielen errangen sie nur je einen Sieg. Für die Walliser spricht die Bilanz der letzten Duelle in Luzern. Sie gewannen vier der letzten fünf Spiele in der Luzerner Arena.

Servette - Zürich (0:1, 5:0, 4:1, 0:2). - Mittwoch, 18.15 Uhr. - SR Schärer. - Absenzen: Sasso, Alves und Henchoz (alle verletzt); Britto (verletzt) und Janjicic (krank). - Fraglich: Mendy; - . - Statistik: Die Servettiens erzielten in ihren sieben bisherigen Spielen nur vier Tore - mit Abstand die wenigsten in der Liga. Sie benötigen einen Sieg, wenn sie vom letzten Platz wegkommen wollen. Seit dem Sieg gegen Basel in der 2. Runde erwirtschafteten sie in fünf Partien nur noch zwei Punkte. Der FCZ dagegen ist mit zehn Punkten aus den letzten vier Partien die erfolgreichste Mannschaft - zusammen mit Meister YB. Der Trainerwechsel zu Massimo Rizzo hat sich fürs Erste bestens bezahlt gemacht. Die Duelle zwischen den Genfern und den Zürchern in der letzten Saison waren sehr abwechslungsreich. Beide siegten je einmal zuhause und auswärts.

Rangliste: 1. Young Boys 8/18 (10:3). 2. Lugano 8/16 (11:7). 3. St. Gallen 8/12 (8:8). 4. Zürich 7/11 (12:11). 5. Basel 8/10 (11:11). 6. Lausanne-Sport 8/9 (11:11). 7. Sion 7/7 (7:9). 8. Vaduz 7/6 (9:11). 9. Luzern 8/6 (12:15). 10. Servette 7/5 (4:9).

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