Bundesrat ändert Testtrategie und führt Ordnungsbussen ein

Der Bundesrat hat am Mittwoch die neue Teststrategie verabschiedet. Der Bund übernimmt neu auch die Tests für Personen, die keine Symptome aufweisen. Ausserdem werden Verstösse gegen Corona-Massnahmen ab dem 1. Februar mit Ordnungsbussen bestraft.

Eine ganze Reihe von Beschlüssen hat der Bundesrat am Mittwoch zur Bewältigung der Corona-Epidemie gefasst. Neu übernimmt der Bund die Kosten für Tests an Personen, die keine Symptome aufweisen - wenn diese im Rahmen von Massentests durchgeführt werden. Damit sollen besonders gefährdete Menschen etwa in Altersheimen besser geschützt werden.

Zudem könnten lokale Infektionsausbrüche wie etwa in Schulen durch Massentests frühzeitig bekämpft werden, teilte der Bundesrat mit. Mehr als die Hälfte aller Covid-19 Kranken dürften keine Symptome aufweisen. Deshalb mache es Sinn, die Teststrategie anzupassen.

Die neue Teststrategie war in der Vernehmlassung von den Kantonen begrüsst worden. Einzelne Kantone führten bereits seit Mitte Dezember auf eigene Kosten Massentests durch.

Ordnungsbussen von 50 bis 200 Franken

Nachgebessert hat der Bundesrat bei den Ordnungsbussen. Bisher waren diese Bussen nicht explizit aufgeführt. Wer gegen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verstösst, kann ab dem 1. Februar mit einer Busse in der Höhe von 50 bis 200 Franken bestraft werden.

Gebüsst werden kann etwa, wer an einer Haltestelle, im öffentlichen Verkehr oder in den Bahnhöfen keine Maske trägt. Aber auch die Durchführung und Teilnahme an verbotenen privaten Veranstaltungen kann gebüsst werden. Mit den Bussen soll die Einhaltung der Massnahmen gefördert und die Strafverfolgungsbehörden entlastet werden, begründet der Bundesrat seinen Entscheid.

Dauer der Quarantäne wird verkürzt

Reagiert hat der Bundesrat zudem auf die Kritik an der zehntägigen Quarantäne. Gemäss der bisherigen Regel muss eine Person ab dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person in eine zehntägige Quarantäne.

Diese kann nun mit einem negativen Testresultat ab dem siebten Tag beendet werden. Die Testkosten muss die Person selber tragen. Für die Aufhebung der Quarantäne sind die kantonalen Behörden zuständig.

Verkürzte Reisequarantäne

Nicht nur die Kontakt-Quarantäne kann mit einem negativen Test am 7. Tag verkürzt werden, dasselbe gilt auch Einreisende aus Staaten mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko. Sie müssen künftig bei ihrer Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Anschliessend begeben sie sich in Quarantäne.

Am 7. Tag kann diese mit einem negativen Testresultat beendet werden. Personen die mit dem Flugzeug aus Ländern einreisen, die nicht zu den Risikogebieten zählen, müssen bei der Einreise einen negativen Test vorweisen. Die Kontrolle erfolgt beim Einsteigen in das Flugzeug.

Kontaktdaten von allen Einreisenden

Bei den Einreisenden wurden bisher nur Kontaktdaten von Personen aus Risikostaaten systematisch erfasst. Der Bundesrat weitet die Erfassung der Daten nun auf alle Personen aus, die in die Schweiz einreisen.

Die Daten werden neu mit einem elektronischen Einreiseformular erfasst. Ziel dieser Massnahme sei es, die Ansteckungen einfacher und schneller zurückzuverfolgen, heisst es.

Hilfe für Kulturschaffende

Der Bundesrat hat zudem entschieden, dass Kulturschaffende rückwirkend auf den 1. November 2020 Ausfallentschädigungen erhalten sollen. Dieser Entscheid muss noch vom Parlament bewilligt werden.

Dadurch soll eine Unterstützungslücke vermeiden werden. Die Gesuche stellen die Kulturschaffenden bei den Kantonen, die die dafür notwendigen gesetzlichen Grundlagen schaffen müssen.

Masken werden nachgeprüft

Des Weiteren finanziert der Bund künftig auch das Impfen in der Apotheke. So können die Kantone die Apotheken in ihre Impfstrategie einbinden. Und schliesslich hat der Bundesrat entschieden, wie es mit den beim Bund und den Kantonen gelagerten Atemschutzmasken weitergehen soll, die möglicherweise nicht sicher sind.

Diese Masken waren zu Beginn der Pandemie vom Bund eingekauft worden, als diese noch schwer erhältlich waren. Erfüllen diese Masken die Sicherheitsstandarts nicht, dürfen sie nicht mehr verwendet werden.

Grossbritannien

Mehr als 20 Millionen Menschen in Grossbritannien haben Erstimpfung

17:43
Italien

Inter Mailand siegt dank Lukaku

17:12
Ski alpin

Vertauschte Rollen bei Gut-Behrami versus Vlhova

16:09
Färöer

Färöer-Inseln erstmals seit Juli 2020 ohne aktiven Corona-Fall

16:03
USA

Neue Vorwürfe wegen sexueller Belästigung gegen New Yorks Gouverneur

15:38
Deutschland

1:1 zwischen Union Berlin und Hoffenheim

15:28
England

Arsenal bleibt im Rennen um die internationalen Plätze

15:03
Deutschland

Einreiseregeln für französische Grenzregion Moselle werden verschärft

14:35
Langlauf

WM-Silber für Nadine Fähndrich und Laurien van der Graaff

13:29
Berlin

Opernintendant Kosky: Hühnersuppe wie Seelenmedizin

13:21
Afrika

Papst betet für verschleppte Schülerinnen in Nigeria

13:09
Myanmar

Medien: Tote und Verletzte bei blutigen Protesten in Myanmar

12:56
Ski alpin

Gut-Behrami mit Rang 2 souverän zu Super-G-Disziplinensieg

12:36
Berlin

Berlinale: Festivaljury nimmt Arbeit auf

12:06
China

Wahl abgehalten: 47 Aktivisten in Hongkong angeklagt

12:04
Spanien

Sánchez verurteilt neue Krawall-Nacht in Spanien: "Inakzeptabel"

12:02
Türkei

Migration: Grünen-Europapolitiker fordert Strafverfahren gegen Athen

11:58
Segeln

Auckland muss in den Lockdown: Start zum America's Cup verschoben

11:43
Langlauf

Fähndrich/Van der Graaff souverän im Final

11:34
Deutschland

Jung und weiblich: Die neuen Stars in Hollywood

11:29
Unfall

Rutschender Baum prallt in Auto und kippt es um

11:17
Skicross

Fanny Smith/Jonas Lenherr gewinnen ersten Mixed-Teamwettkampf

11:12
Ski alpin

Marco Odermatt ist zurück auf dem Podest

11:00
Ski alpin

Faivre führt vor Meillard

11:00
Grossbritannien

Familien mit Schulkindern in England erhalten kostenlose Tests

10:45
Brasilien

Wichtiger Import aus China: Brasilien hofft auf Impfstoff-Durchbruch

10:38
Wetter

Februar 2 bis 4 Grad zu warm - Ganzer Winter viel zu mild

10:34
Wetter

Februar 2 bis 4 Grad zu warm - Im Norden trocken, im Süden nass

10:34
Deutschland

Tabula rasa auf Schalke: Gross, Schneider weg, Knäbel übernimmt

09:59
Deutschland

Tabula rasa auf Schalke: Gross, Schneider und Riether weg!

09:59
Deutschland

Nach nur zwei Monaten: Schalke trennt sich von Christian Gross

09:59
Tourismus

Hotellerie rechnet mit grossen Verlusten in der Wintersaison

08:33
NHL

Timo Meier trifft für die Sharks doppelt

07:42
Volkswirtschaft

Hildebrand: Schweiz hat enorm an Bedeutung verloren

06:10
Schweizer Cup

ZSC und SCB bitten zum Cupfinal

05:30
Allgemeines

Vor einem Jahr: Bundesrat verbietet Grossveranstaltungen

05:30
Super League

Vaduz könnte den Graben ganz zuschütten

04:00
Belarus

Belarus-Opposition fordert härtere Sanktionen als Unterstützung

02:55
USA

Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson erhält Notfallzulassung in USA

01:35
Italien

Nur Remis für Meister Juventus Turin

22:46
National League

Lausanne gewinnt bei den Lakers nach 0:2-Rückstand

22:33
St. Gallen - Basel 3:1

Matte und geschwächte Basler dominiert

22:30
Deutschland

Triumphwagen mit erotischen Abbildungen in Pompeji ausgegraben

21:01
Challenge League

Die Hoppers halten sich Schaffhausen vom Leib

20:33
Bahnverkehr

Bahnverkehr zwischen Genf und Lausanne drei Stunden unterbrochen

20:27
Servette - Zürich 3:1

Spektakuläre Tore und dominierendes Servette

20:18
Swiss League

Ajoie und Kloten im Gleichschritt

20:14
Formel E

Glück im Unglück für Mortara - Erste Punkte für Müller

19:03
Spanien

FC Barcelona rückt auf Platz 2 vor

18:48
Skispringen

Ammann und Deschwanden verpassen die Top Ten klar

18:29
Coronavirus - NE

Hunderte Menschen protestieren in Neuenburg gegen Corona-Massnahmen

18:21
Italien

Sea-Watch rettet erneut Dutzende Migranten aus Seenot

18:12