LVMH-Uhrenmarken Hublot und Bulgari peilen kräftige Erholung an

Die zum französischen Luxusgüterkonzern LVMH gehörenden Uhrenmarken Hublot und Bulgari zielen im laufenden Jahr auf eine kräftige Erholung ab, nachdem das Geschäft 2020 coronabedingt geschrumpft ist. Vor allem in China wollen die beiden Firmen stark wachsen.

Hublot-Chef Ricardo Guadalupe geht von einer technischen Gegenbewegung und einem zweistelligen Wachstum aus, wie er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP erklärte. Und bei Bulgari hofft CEO Jean-Christoph Babin, das Vorkrisenniveau bereits dieses Jahr wieder zu erreichen.

Hublot und Bulgari haben 2020 - wie die gesamte Luxusgüterindustrie - unter den Geschäftsschliessungen und den fehlenden Touristenströmen gelitten. Um das Geschäft anzukurbeln, will Hublot mit Sitz in Nyon vor allem die Marktstellung in China, dem wichtigsten Absatzmarkt für Luxusgüter, nutzen und ausbauen. "Wir werden in China dieses Jahr vier Boutiquen eröffnen", sagte Guadalupe am Rande der digitalen "LVMH Watch Week", die noch bis am Freitag dauert.

Umsatz in China soll verdoppelt werden

Der chinesische Markt, wo Hublot derzeit mit acht eigenen Shops vertreten ist, hatte 2020 rund 14 Prozent zum Gesamtumsatz beigesteuert. "Wir wollen in den nächsten drei bis fünf Jahren den Umsatz in China verdoppeln und mittelfristig mit 25 bis 30 Boutiquen vor Ort vertreten sein", fuhr Guadalupe fort.

In Europa, wo die Marke einen Drittel ihres Umsatzes erwirtschaftet und stark von asiatischen Touristen abhängig ist, will Hublot künftig mehr lokale Kunden gewinnen. Dieses Ziel strebt Guadalupe vor allem in Ländern wie Frankreich, England und der Schweiz an, wo seit Ausbruch der Corona-Pandemie die Reisenden aus dem fernen Osten fehlen.

Darüber hinaus soll das Online-Geschäft, das noch in den Kinderschuhen steckt, ausgebaut werden. Heute erzielt Hublot über den E-Commerce-Kanal lediglich zwei bis drei Prozent des Jahresumsatzes. "Das soll sich ändern", so Guadalupe. Konkrete Angaben zum Umsatz macht Hublot, die Uhren zu Durchschnittspreisen von 18'000 Franken verkauft, nicht. Analysten schätzten ihn für 2019 auf rund 600 Millionen Franken.

Bulgari baut Produktion aus

Beim Schmuck und Uhrenhersteller Bulgari hofft CEO Jean-Christoph Babin, dass das Vorkrisenniveau bereits im laufenden Jahr wieder erreicht wird. "Die Umsätze dürften von Quartal zu Quartal zunehmen", sagte Babin zu AWP. Er hofft, dass die zahlreichen Impfkampagnen rund um den Globus die Wirtschaft beleben werden. Auch bei Bulgari wird 2021 mit einem Wachstum im zweistelligen Prozentbereich gerechnet.

Da Fernreisen im laufenden Jahr wegen der Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie nach wir nur mit Einschränkungen möglich sein werden, sieht auch Babin den chinesischen Markt als Wachstumsmotor für die Luxusgüterindustrie. "Wir haben mit unseren Uhren in China noch viel Potenzial", ist Babin überzeugt. Aber auch für Bulgari wichtige Märkte wie Japan, die USA oder die Schweiz dürften wieder in Schwung kommen.

An den Produktionsstandorten im jurassischen Saignelégier und in Le Sentier im Kanton Waadt will Bulgari spätestens 2022 neue Mitarbeitende einstellen. Den Mitarbeiterbestand werde man dort um rund einen Fünftel erhöhen, sagte Babin ohne Details dazu abzugeben.

Am Dienstagabend gab der Mutterkonzern LVMH bekannt, dass die Schmuck- und Uhrensparte, zu der nebst Hublot und Bulgari die ebenfalls in der Schweiz produzierenden Tag Heuer und Zenith gehören, im Jahr 2020 mit 4,4 Milliarden Euro einen Viertel weniger Umsatz erzielte als noch 2019. Immerhin hielt sich der Rückgang im Schlussquartal mit 2 Prozent in Grenzen.

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