Drug-Checking-Angebote können vor riskantem Konsum abhalten

Sogenannte Drug-Checking-Angebote können gemäss einer Studie für einen weniger riskanten Konsum von Drogen sensibilisieren. Zudem ermöglichten sie die Information der nur schwer zu erreichenden Gruppe der Gelegenheitskonsumierenden.

Drug-Checking-Angebote ermöglichen durch Substanzanalysen die Risiken, die mit dem Drogenkonsum verbunden sind, zu senken, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gestützt auf die Studie am Dienstag mitteilte.

In Städten wie Basel, Bern, Genf oder Zürich können heute kleine Mengen von Drogen anonym bei einer Beratungsstelle zur Analyse abgegeben werden. Solche Tests werden auch in bestimmten Clubs oder bei Festivals angeboten. Die Rückmeldungen zur Substanzanalyse sind in professionelle Beratungsgespräche mit den betroffenen Personen eingebettet.

Jährlich werden in der Schweiz rund 4000 Proben getestet, hauptsächlich Kokain, MDMA/Ecstasy und Amphetamin. In mehr als der Hälfte der Fälle zeigt die getestete Probe eine erhöhte Gefahr für den Konsumenten oder die Konsumentin auf.

Schutz für Konsumierende

Die im Auftrag des BAG durchgeführte Studie zeige nun, dass dieses Angebot dazu beitrage, die Konsumierenden vor Überdosierung und unerwünschten Wirkungen von Streckmitteln zu schützen.

So gaben neun von zehn im Rahmen der Studie befragten Personen an, nach dem Erhalt einer Substanzwarnung weniger oder gar nicht von den getesteten Drogen mehr konsumiert zu haben. Ein Viertel der Betroffenen habe die Warnung auch an das Umfeld weitergegeben. Die wichtigsten Substanzwarnungen würden auch online und insbesondere auf der Website infodrog.ch verbreitet. Sie erreichten in der Schweiz über 1000 Menschen pro Monat.

Dank des Drug Checking Angebots könnten gefährdete Personen zudem frühzeitig erkannt und an geeignete Hilfsangebote verwiesen werden. Schliesslich könne eine systematische Auswertung der Substanzproben im Rahmen eines Monitorings Informationen zum Drogenmarkt liefern und problematische Entwicklungen aufzeigen.

Die Schweiz war bereits ab den 1990-er Jahren eines der ersten Länder, das solche Angebote bereitstellte. Die Qualität der auf dem Schwarzmarkt erhältlichen Drogen sei den Käuferinnen und Käufern in der Regel unbekannt. Auch Personen, die gelegentlich Drogen konsumierten, gingen so potenziell tödliche Risiken ein.

Die Studie wurde im Auftrag des BAG bei Interface und der Fachhochschule Nordwestschweiz eine Studie in Auftrag gegeben.

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