Ein Jahr Covid-19-Pandemie: Unispitäler kommen die Grenzen

Die fünf Universitätsspitäler sind in der seit über einem Jahr grassierenden Covid-19-Pandemie personell und finanziell an ihre Grenzen gekommen. In der Bewältigung der grössten Krise des Gesundheitssystems seit Jahrzehnten spielen sie eine zentrale Rolle.

Dass die Schweiz auf drastische Lockdowns verzichten konnte, liegt am leistungsfähigen Gesundheitswesen, bilanzierten die Direktoren der Universitätsspitäler Basel, Bern, Zürich, Genf und Lausanne am Donnerstag gemeinsam vor den Medien in Bern. Die Krise belegte die zentrale Rolle dieser Spitäler in einem Netzwerk mit den anderen Versorgern.

Die Intensivpflege wäre ohne die Unispitäler nicht zu bewältigen gewesen. Dank der Abdeckung aller Therapieangebote konnten sie rasch und angemessen auf die Pandemie reagieren. Die notwendigen Kapazitäten standen der Bevölkerung dadurch kurzfristig zur Verfügung.

Intensivpflege ausgebaut

Das Intensivpflegeangebot der Universitätsspitäler stieg um 65 Prozent auf 378 Betten. Dass dies nötig war, zeigte sich im November 2020. Damals waren 208 dieser Betten mit Covid-19-Patientinnen und -patienten belegt. Ohne den Ausbau hätte es kaum Spielräume für Nicht-Covid-Fälle oder ein Grossereignis gegeben.

2020 pflegten die Universitätsspitäler insgesamt 8153 Menschen mit Covid-19 stationär. 1295 von ihnen betreuten sie auf der Intensivstation, 922 davon mit künstlicher Beatmung. Dass dies zu bewältigen war, liegt an der Vernetzung und der Solidarität der fünf Spitäler untereinander, wie sie bilanzierten. Dadurch wurde eine unkomplizierte Hilfe etwa bei Patiententransfers möglich.

Einen Silberstreif am Horizont sehen die Spitalleitungen in der Impfkampagne. Dabei nehmen die Universitätsspitäler eine zentrale Rolle ein. Sie stellten in kürzester Zeit Impfzentren auf die Beine.

Zudem sind sie an Forschung und Entwicklung stark beteiligt. Allein 2020 lancierten sie 232 Forschungsprojekte zu Covid-19. Solche kontinuierliche Investitionen könnten nur Universitätsspitäler leisten, hiess es vor den Medien.

20'000 "normale" Fälle weniger

Die betriebswirtschaftlichen Spuren der Pandemie sind gross. Die Universitätsspitäler behandelten 2020 mit gut 8000 rund zwei Fünftel der 19'500 stationären Covid-19-Fälle. Bei den übrigen Spitaleinlieferungen betrug ihr Anteil knapp 20 Prozent.

Wegen der hohen Auslastung durch die Pandemie ging die Zahl der übrigen Fälle deutlich zurück. 2020 waren es 20'000 Fälle weniger als im Vorjahr. Betroffen war namentlich die Chirurgie.

Die Kosten der Universitätsspitäler sind bei der obligatorischen Krankenversicherung bereits ohne Pandemie nicht gedeckt. 2020 kamen in allen fünf Spitälern im stationären Bereich Ertragsausfälle von 202 Millionen Franken hinzu.

Weiter fielen 340 Millionen Franken für Covid-spezifische Personal- und Materialaufwände an. Die Kantone federten das mit 357 Millionen Franken ab. Trotzdem bleibt für die fünf Spitäler ein Verlust von 86 Millionen Franken.

Angesichts ihrer Vorhalteleistungen etwa für die Notfall-, Intensiv- und Spitzenmedizin erachten die fünf Universitätsspitäler eine separate Tarifregelung für angebracht. Ihre zentrale Funktion dürfe nicht gefährdet werden. Die Spitaldirektoren Werner Kübler (Basel), Uwe Jocham (Bern), Gregor Zünd (Zürich), Bertrand Levrat (HUG, Genf) und Philippe Eckert (Chuv, Lausanne) erklärten weiter, ihr Personal sei nach über einem Jahr Pandemie ausgelaugt.

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