André Breitenreiter: "Das ist nicht so schlimm"

Zürichs Trainer André Breitenreiter sieht seine Mannschaft trotz der Niederlage in Basel auf dem richtigen Weg. Sie werde aus den Fehlern lernen.

Es war zum aus der Haut fahren für den FC Zürich an diesem Sonntagnachmittag in Basel. Die Mannschaft erspielte sich eine Vielzahl an Torchancen und war dem Leader spielerisch überlegen, aber sie stand am Ende ohne Punkte da - schon wieder. Bereits vor zwei Wochen gegen die Young Boys bewegten sich die Zürcher lange Zeit auf Augenhöhe und kassierten am Ende eine klare Niederlage.

Aus der Haut gefahren ist André Breitenreiter nicht. Der FCZ-Trainer erinnert an einen geduldigen Lehrer, der das Potenzial sieht und Freude am Weg hat, der zum Ziel führen soll. Mit einem Lächeln spricht er vom Entwicklungsprozess, ortet in den noch zu oft auftretenden individuellen Fehlern und in der zu geringen Effizienz die zwei Hauptprobleme seines Teams.

"Das ist aber nicht schlimm, weil wir daraus lernen", versichert der Deutsche. Er habe eine wissbegierige Mannschaft. Im Training seien sie daran, die Probleme zu beheben, etwa in Drucksituationen das Tor zu treffen. Es sind Kleinigkeiten, die noch nicht so laufen wie gewünscht. Aber es sind eben jene Details, die über Punkte entscheiden, besonders gegen Gegner wie YB oder den FCB.

Attraktiv und mutig

Nach den Duellen gegen die derzeit Besten der Super League, Basel, Young Boys und Servette, mit nur einem Punkt als Ausbeute lässt sich sagen, dass vieles stimmt beim FC Zürich. Aber es ist noch nicht ausreichend, um ganz vorne mitzuspielen. Das kann sich schnell ändern, weil die Zürcher viel mitbringen, um den Prozess, wie es Breitenreiter nennt, schnell und erfolgreich hinter sich zu bringen.

"Eine grossartige Mentalität" attestiert der neue Coach seinen Spielern, die schon mehrfach in dieser Saison nach einem Rückstand gepunktet und auch gegen den FC Basel zu keinem Zeitpunkt das Handtuch geworfen haben. Auch nach dem 0:2 haben sie weiter angegriffen und den Anschlusstreffer geschossen, ehe sie wieder von einer Unachtsamkeit nach einem eigenen Corner zurückgeworfen wurden.

Breitenreiter hält fest, dass sich seine Mannschaft nicht belohnt hat für das Gezeigte, für das "klasse Spiel" über 90 Minuten. Aber sie würden attraktiven Fussball spielen, der es den Gegnern schwer macht. Seine Spieler agierten mutig, manchmal sehr, sehr mutig, stellt er fest. Seinem Gesichtsausdruck zu urteilen, ist das halb als Kritik, halb als Kompliment zu verstehen.

Offensichtlich ist, dass der ehemalige Bundesliga-Coach sein neues Team ins Herz geschlossen hat und sich auf gutem Wege sieht, auch wenn nach dem makellosen Start in die Saison zuletzt aus vier Spielen nur noch zwei Punkte heraussprangen.

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