Freude in Medienkommentaren über Ja zur "Ehe für alle"

In Kommentaren in den Schweizer Medien wird das Ja zur "Ehe für alle" begrüsst. Doch die Erneuerung der Schweiz sei mit dem Volksentscheid vom Sonntag nicht zu Ende, heisst es mit Blick auf noch anstehende Reformen.

Für die "Neue Zürcher Zeitung" gibt das Ja zur "Ehe für alle" Hoffnung darauf, dass die Schweiz sich noch erneuern könne. Sie sprach von einem Meilenstein in der Geschichte der Ehe, "vergleichbar mit der Reform von 1988, als das gesetzliche Ehe-Patriarchat abgeschafft wurde".

Jahrelange Geschichte

"Solche Resultate - und etwas mehr Tempo - wünscht man diesem Land auch in den nächsten grossen gesellschaftspolitischen Debatten - bei der Elternzeit, der Kinderbetreuung, der Gleichstellung", findet der "Tages-Anzeiger".

Die Vorlage für die "Ehe für alle" hat eine jahrelange Geschichte. Angenommen wurde sie am Sonntag mit 64,1 Prozent Ja-Stimmen. Justizministerin Karin Keller-Sutter sagte am Sonntag in Bern vor den Medien, dass die neuen Bestimmungen am 1. Juli 2022 in Kraft treten sollten.

Mit dem Ja zur Öffnung der zivilen Ehe für gleichgeschlechtliche Paare seien Schwule und Lesben Heterosexuellen weitgehend gleichgestellt, kommentierte das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Aber Gleichberechtigung garantiere noch keine Gleichbehandlung. "Die Arbeit ist also nicht getan."

"Referendum war nicht umsonst"

Es gehe nicht nur um Romantik, sondern um Rechte, schreibt der "Blick". Das Blatt meint damit nicht nur die Rechte der Heiratswilligen, sondern auch die Rechte der Kinder, die mit schwulen und lesbischen Paaren aufwachsen.

"Das Referendum war nicht umsonst", bilanziert die "Luzerner Zeitung". Einerseits verleihe das Ja des Volkes der Gleichstellung mehr Legitimation, und zum anderen hätten die Gegner eine wichtige Debatte um das Kindeswohl in Gang gebracht. "Das Recht auf Kenntnis der Abstammung, das ist ein berechtigtes Anliegen."

Die " Südostschweiz" fragt sich allerdings, ob das Konzept Ehe heutzutage überhaupt noch tauge. "Bis dass der Tod uns scheidet", sei ein fast übermenschliches Versprechen.

Eine "respektvolle und fortschrittliche Schweiz" habe am Sonntag Ja zur Ehe für alle gesagt, lautete der Tenor der Westschweizer Presse. "Le Temps" strich die Vorteile des langen parlamentarischen Verfahrens heraus. Dies habe es erlaubt, einen vollständigen und eher fortschrittliche Bestimmungen ins Gesetz zu schreiben.

Verjüngtem Parlament anzurechnen

"24 Heures " und "La Tribune de Genève" sahen es ähnlich: Das Volk habe schliesslich mit Zweidrittels-Mehr nicht die zunächst vorgeschlagene Light-Version der "Ehe für alle" angenommen, sondern die vom Parlament um die Samenspende für Frauen-Paare ergänzte Vorlage.

Für "La Liberté" und "Le Courier" ist dieser fortschrittliche Weg dem verjüngten und erneuerten Parlament anzurechnen. "Le Courier" sprach von einem "Generationenwechsel" bei den Wahlen im Herbst 2019.

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