
Vor welchem Tier hat Landammann Dieter Egli Schiss? Das erfuhr man an der Eröffnung der AMA im Aarauer Schachen
Die Menschen strömen wieder in den Aarauer Schachen. Der Grund ist Ende März immer derselbe: die Aargauer Messe Aarau. Nach der Eröffnung vom Mittwoch erwartet die AMA bis Sonntagabend rund 20’000 Besucherinnen und Besucher.

Bild: Raphaël Dupain
Im Messerestaurant erklärt Suzanne Galliker, Messeleiterin, anlässlich der feierlichen Eröffnung, die AMA gehöre seit 46 Jahren zu Aarau. Jedes Jahr sei die Messe ein Treffpunkt für die Region, ein Fest für die Leute und eine Plattform für die Wirtschaft.
Die Messe könne sich nicht nur auf Traditionen verlassen: «Sie braucht regelmässig Schub, Veränderung und immer wieder etwas Neues, was die Menschen überrascht und anzieht.» Darum habe man mit einigen konzeptionellen Anpassungen frischen Wind in die Messe gebracht, etwa mit der Schaffung der Kinderwelt, mit der Comic-Figur Globi und mit Abendveranstaltungen.
Der Aarauer Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker überbrachte ein Grusswort aus dem Stadtrat. Zudem sprach er an, was den meisten Besuchenden als Erstes auffallen dürfte: die Baustelle auf der Schwimmbadstrasse. Mit der Sanierung werde nicht nur die Strasse erneuert, man verbessere damit auch die Zufahrt zum Messegelände.

Bild: Raphaël Dupain
Als Vertreter der diesjährigen Gastregion, des Kantons Basel-Landschaft, sprach neben dem Geschäftsführer von Baselland Tourismus, Michael Kumli, auch der Landratspräsident Peter Hartmann.
Er sei in der Region Brugg aufgewachsen, wohne aber seit 22 Jahren im Kanton Basel-Landschaft: «Ich kann Ihnen versichern, auch das Baselbiet ist eine sehr schöne Region, ein sehr schöner Kanton.» Es gebe viel zu entdecken, wie er in einer nachfolgenden Aufzählung bewies, die sich von «Chersibäum» in Sissach über das Römerfest in Augst bis zum feurigen «Chienbäse» in Liestal erstreckte.

Bild: Raphaël Dupain
Landammann Dieter Egli sagte namens der Kantonsregierung, die AMA sei nicht nur eine Messe, sondern ein Schaufenster für die Wirtschaftskraft des Kantons: «Hier präsentieren sich die Unternehmen, die tagtäglich Grosses leisten.»
Nach dem üblichen Grusswort und viel Lob für die Wirtschaft und die Landwirtschaft plauderte Egli aus dem Nähkästchen. Hartmann und er würden sich schon lange kennen, sie hätten zusammen die Bezirksschule in Windisch besucht.
Zudem outete er sich als grosser Fan von Milchprodukten, Käse, Joghurt und dergleichen, den Kühen selbst komme er aber lieber nicht zu nahe: «Als Städter oder zumindest als Agglo-Kind habe ich immer noch ein bisschen Angst vor diesen grossen Tieren.» Die Angst werde man ihm auf dem AMA-Rundgang nehmen, versprach der Präsident des Bauernverbands Aargau, Christoph Hagenbuch.