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Alarmbereitschaft wegen Omikron – doch zur neuen Variante gibt es auch positive Nachrichten

Über 10'000 Neuinfektionen, stärkere Auslastung der Intensivbetten und die Triage in den Spitälern droht. Und jetzt noch Omikron. Doch zur neuen Variante gibt es auch positive Nachrichten.

Die Virus-Variante Omikron greift um sich und versetzt die Welt in Alarmbereitschaft. Doch es gibt Gründe dafür, nicht sofort in Panik zu verfallen. Omikron hat zwar gefährliche Eigenschaften, bis jetzt aber sind nur milde Fälle bekannt. Positiv ist auch, dass der israelische Gesundheitsminister aufgrund der Omikron-Fälle in seinem Land erklärt hat, der Impfschutz gegen eine Erkrankung sei auch bei dieser Variante bei 90 Prozent. Doppelt Geimpfte in den ersten sechs Monaten sowie Geboosterte seien genug gegen Omikron geschützt. Allerdings sind die positiven wie auch die negativen Omikron-Meldungen aufgrund der dünnen Datenlage noch mit Vorsicht zu betrachten.

Sowieso muss der Fokus auf Delta liegen. Diese Variante führt zu hohen Infektionszahlen und stärker belegten Intensivbetten. Und wohl bald dazu, dass im Spital darüber entschieden werden muss, wer zuerst eine Behandlung erhalten wird. Mit Beginn des Winters werden wir uns noch mehr in Innenräumen aufhalten und dort ist die Gefahr einer Ansteckung aufgrund der Delta-verseuchten Aerosole deutlich höher als mit der Alpha-Variante vor einem Jahr.

Mit Omikron im Hinterkopf muss deshalb alles dafür getan werden, dass die Delta-Welle gebremst wird. Dafür sind in der Schweiz noch zu viele ungeimpft und die Booster-Kampagne ist zu wenig in Fahrt. Dass Impfen der einzige Weg bleibt, zeigt eine neue Studie der Berliner Humboldt-Universität. An gegen 90 Prozent der Infektionen ist mindestens ein Ungeimpfter beteiligt. Und das, obwohl Menschen ohne Impfschutz die deutlich kleinere Gruppe sind.