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Damit Laufen wieder Spass macht

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In der Orthopädie ist inzwischen deutlich mehr möglich als noch vor einigen Jahren – auch dank modernster Technik.

Die Orthopädie hat seit über 20 Jahren einen festen Platz am Spital Zofingen und in der Region. Unter dem Belegarzt Dr. Lorenz Bichsel haben im Jahr 2000 moderne operative Techniken mit Schwerpunkt Prothetik der grossen Gelenke Einzug gehalten. Seit 2006 haben die Orthopäden Dr. Eric Reiss und Dr. Sebastian Schuhmacher im Rahmen der Gründung der OrthoPraxis PhysioReha Mittelland (OPM) diesen Weg weiter beschritten.

Die enge Anbindung der Orthopäden an das Spital Zofingen gewährleistet die Betreuung der Patienten ab der Erstuntersuchung, bei der Diagnostik und der Therapie, sei es operativ oder konservativ bis zum Abschluss der Behandlung aus einer Hand. Zur Unterstützung der Sprechstunden und speziell für konservative Fragestellungen wird das Team von Reinhold Köck in der OPM verstärkt.

Anforderungen der älterwerdenden Gesellschaft

Als Team aus Fachärzten für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie für Physikalische und Rehabilitative Medizin kann die Behandlung bis zur Nachsorge gesichert und den Patienten auch die Möglichkeit von nicht-operativen Behandlungen angeboten werden. «Durch die Schaffung dieser Strukturen kann das Team den Anforderungen der wachsenden und auch älter werdenden Gesellschaft gerecht werden», sagt Eric Reiss.

Ein Ersatz der von Arthroseschmerzen geplagten Gelenke bietet vielen Menschen seit über 100 Jahren einen Gewinn an Lebensqualität. Diese Entwicklungen stellen auch grosse Herausforderungen dar. «Kunstgelenke unterliegen wie auch natürliche einem gewissen Verschleiss; und obwohl sich die Material- und OP-Techniken permanent weiterentwickeln, müssen wir uns mehr und mehr auch den Herausforderungen von Prothesenwechsel-Operationen stellen», erklärt Reiss. Dazu braucht es ein Team erfahrener Operateure, die sich regelmässig international weiterbilden, genauso wie starke Partner im Spital wie die Pflege, die Physiotherapie und die Kollegen der Anästhesie. Enge Absprachen sind notwendig, und direkte Kontakte zu den in der Region tätigen Hausärzten helfen, die individuelle Betreuung der Patienten zu optimieren.

«Dank dieser immer weiterentwickelten Infrastruktur können wir auch regelmässig neue Techniken wie beispielsweise die patientenspezifische Instrumentierung nach 3D-Planung in der Knieprothetik in bestimmten Fällen einsetzen», so Reiss (siehe Interview unten).

In den letzten Jahren wurde ein weiterer Schwerpunkt in der gelenkserhaltenden Orthopädischen Chirurgie aufgebaut. Neben den heute regelmässig stattfindenden Rekonstruktionen von verletzten Bändern, Sehnen und Gelenkkapseln schreitet das Wissen um die Reparatur oder Regeneration von beschädigtem Gelenkknorpel kontinuierlich fort. «Unterstützt vom Spital Zofingen konnten wir in diesem Jahr eine neue Technik – die sogenannte AMIC-Technik – zur Behandlung von Knorpelschäden des Kniegelenks mit eigens dafür entwickelten Instrumenten einführen und bereits mehrfach erfolgreich anwenden», sagt Eric Reiss. Der Vorteil liegt in der schonenden Vorgehensweise, so dass die Rehabilitation zügig und schmerzärmer voranschreitet.

Im Coronajahr fleissigan Schulungen teilgenommen

Die Patienten mit Knorpelreparatur-Operationen werden regelmässig in der OPM nachkontrolliert und ihre Daten und Scores in einem internationalen Register für die Qualitätskontrolle der Behandlung dokumentiert.

«In den letzten Jahren konnten wir so an einigen wichtigen Internationalen Publikationen mitarbeiten und unsere Erfahrungen teilen», sagt Reiss. «Aktuell haben wir die Bewilligung für den Einsatz des neuartigen Meniskusersatzes namens NUsurface erhalten.»

In den beiden Coronajahren hat das Team eifrig im Hintergrund an Schulungen, Übungen sowie Trainingsoperationen teilgenommen, damit Patienten mit dem sogenannten Postmenisketomie-Syndrom, einem Schmerzbild nach Verlust des Innenmeniskus, möglichst von ihren Schmerzen befreit werden können. Eine Rückkehr zu einem aktiven Lebensstil wird wieder möglich.

«Für einen erfolgreichen Einsatz ist eine gute Vorbereitung mit hochauflösendem MRT, Übertragung der Daten zum Hersteller und Analyse der individuellen Bedürfnisse online in Konferenzen mit unseren Partnern notwendig», sagt Reiss dazu.

Die Patienten werden bereits vor der OP für eine erfolgreiche Rehabilitation geschult. «Wir wissen von den Erfahrungen der Entwickler, dass hier in sehr vielen Fällen eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden kann und möchten diese Behandlungsoption auch unseren Patienten, die für diese Behandlung geeignet sind, anbieten», so der Orthopäde weiter. (zvg)

«Das Allerwichtigste ist: Die Leute sollen sich bewegen»

Nachgefragt Dr. med. Eric Reiss ist Belegarzt Orthopädie am Spital Spital Zofingen. Zusammen mit Dr. Lorenz Bichsel leitet er die OrthoPraxis PhysioReha Mittelland in Zofingen. Seit 2006 ist er Mannschaftsarzt des EHC Olten.

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