
Der Rothrister Märit – ein Herbstmarkt der Superlative
Nachdem es in der Nacht auf Samstag noch tüchtig geschüttet hatte, war am Morgen bald einmal klar, dass sich das Wetterglück auf Seiten des Herbst-Märits schlug. Die durchfeuchteten Marktstände trockneten in der wärmenden Herbstsonne rasch ab, einem erfolgreichen Markttag stand somit nichts im Weg.
OK-Präsidentin Karin Lienhard zeigte sich denn auch erleichtert: «Wir hatten vor Marktbeginn kleinere Probleme mit der Stromzufuhr, konnten diese aber rasch beheben. Seither läuft alles reibungslos!» Sie und ihr Organisationskomitee waren ohnehin schon früh gefordert, kamen doch die ersten Kinder bereits um sieben Uhr, um sich die besten Plätze für den traditionellen Kinder-Flohmarkt zu sichern.
Ganzheitlicher Unterricht für die Drittklässlerinnen von Regine Szabo und Carmen von Allmen: Zuerst basteln, dann ein Verkaufsgespräch führen und schliesslich noch richtig Wechselgeld herausgeben! – Bild: Peter Fürst Die Berliner waren heiss begehrt, Dörfli-Beck Stefan Wacker hatte alle Hände voll zu tun. – Bild: Peter Fürst Erika Tanner hatte den Männerchor fest im Griff. – Bild: Peter Fürst Die 6c von Rrezarta Morina verkaufte erfolgreich diverse Badezimmerartikel. – Bild: Peter Fürst Das Durchkommen gestaltete sich um die Mittagszeit herum eher schwierig. – Bild: Peter Fürst Ätherische Öle in allen Varianten waren am Stand der Kreuz Drogerie zu haben. – Bild: Peter Fürst Wie gewohnt ein wunderschöner Stand: Die Trachtengruppe Rothrist um Vreni Dätwyler. – Bild: Peter Fürst Da oben hatte er jedenfalls genügend Platz, auch wenn die Welt manchmal Kopf stand! – Bild: Peter Fürst Sibylle Wiederkehr hatte am Stand der Metzgerei Koller bisweilen einen grossen Ansturm zu bewältigen. – Bild: Peter Fürst Am Kinder-Flohmarkt wimmelte es nur so von Spielsachen und Ausstellern. – Bild: Peter Fürst Schon fast vorweihnächtliche Stimmung kam bei den Holzdeko-Artikeln von Lisi Häfliger und Beate Rühl auf. – Bild: Peter Fürst «Heissi Marroni, heissi Marroni!», pries Kastriot Ademi an. – Bild: Peter Fürst Ausgezeichnet war nicht nur der Inhalt, sondern auch die Verpackung ihrer Geschenk-Sets: Urania Balatoni vom gleichnamigen Weinhaus. – Bild: Peter Fürst Was wird es wohl? Spannung am Glücksrad der Samariter. – Bild: Peter Fürst
Pünktlich zu Marktbeginn waren dann auch die letzten Marktstände liebevoll hergerichtet und schon bald stellte sich ein buntes Markttreiben ein. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher machten vom vielfältigen Angebot Gebrauch. Insbesondere im kulinarischen Bereich blieben keine Wünsche offen, wie zeitweise lange Schlangen vor den entsprechenden Ständen bewiesen. Wer auf der Suche nach einem kleinen Geschenk war, wurde ebenso fündig wie jene, die sich gerne über die Vorzüge der angebotenen Produkte und Dienstleistungen informieren liessen. Und nicht zuletzt konnte man sein Glück versuchen, indem man ein Tombola-Los erstand.
Gegen Abend ging ein Markttag zu Ende, der einmal mehr eine echte Bereicherung für das Rothrister Dorfleben darstellte. Anschliessend ging es für die Marktfahrer noch ans Wegräumen, was wiederum reibungslos über die Bühne ging. Kein Wunder, munkelt man doch, ansonsten drohe am Montagmorgen Nachsitzen beim Schulhausabwart.