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GastroAargau-Chef Bruno Lustenberger im ZT-Talk: «Mitglieder würden sich weigern, nochmals zu schliessen»

  • Die steigenden Corona-Fallzahlen stimmen auch den Aarburger «Krone»-Wirt und GastroAargau-Präsidenten Bruno Lustenberger nachdenklich.
  • Nur noch Gäste mit Covid-Zertifikat in die Beiz zu lassen, sei aber kein gangbarer Weg.
  • Komme es zu einem dritten Lockdwon, sei von den Gastronomen massiver Widerstand zu erwarten.

Der Aarburger «Krone»-Gastgeber und GastroAargau-Präsident Bruno Lustenberger ist fit – sehr fit sogar. Als ihm im Januar – mitten im zweiten Lockdown – die Decke auf den Kopf fiel, begann er, Wanderungen zu unternehmen und frühmorgens das 1000er-Stägeli hochzugehen. Mittlerweile hat er diverse 4000er bestiegen – einige Gipfel will er diesen Sommer noch erklimmen, wie er im ZT-Talk sagt.

Die steigenden Corona-Fallzahlen bereiten auch ihm Sorgen. Dass in Restaurants nur noch Gäste mit Covid-Zertifikat Zutritt haben sollen, wie das manche Politiker gefordert haben, sei aber «absolut kein gangbarer Weg».

Was, wenn die Zahlen weiter rasant steigen und sogar ein dritter Lockdwon droht? «Bis jetzt hiess es bei uns immer: Bund und Kanton befehlen, wir führen aus. Aber ich muss sagen: Kommt es zu einem erneuten Lockdown, funktioniert das nicht mehr. Ich bin hundertprozentig überzeugt, dass sich unsere Mitglieder im Aargau weigern würden, nochmals zu schliessen. Es würde ein Fiasko geben», sagt Lustenberger.