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Heitere-Chef Christoph Bill im ZT-Talk: «Unser Ziel ist eine dunkelrote Null»

  • Am zweiten Septemberwochenende steigt in Zofingen wieder ein Heitere-Festival – in abgespeckter Form.
  • Dass es stattfinden könne, sei ernorm wichtig – auch wenn es kaum ein Geschäft wird, wie Heitere-Chef Christoph Bill im ZT-Talk sagt.

«Reduce To The Max Edition» heisst die diesjährige Ausgabe des Heitere Open Air, das vom 10. bis 12. September über die Bühne gehen soll. «Dass es stattfindet, ist enorm wichtig», sagt Heitere-Chef Christoph Bill im ZT-Talk. «Nicht nur für uns selbst, die hier Tag und Nacht daran arbeiten, sondern auch für ganz viele Menschen in der Region, die sich damit identifizieren, für ganz viele Konzertgänger über die Region hinaus, für die Künstler, die wieder eine Einnahmequelle haben, für Lieferanten, Standbetreiber, für alle zusammen. Das ist wichtig. Denn noch ein Jahr zu verlieren würde irreversible Schäden anrichten, wir merken schon jetzt, wie vieles nicht mehr eingespielt ist.»

Ein Geschäft werde die Heitere-Ausgabe 2021 nicht. «Unser Ziel ist eine dunkelrote Null», sagt Bill. Ein Festival zu veranstalten sei auch ohne eine Pandemie «ein sehr schwieriges Pflaster». – «Das ist ein Hochrisiko-Business mit einer sehr kleinen Marge. Das geht nur auf, wenn alle Faktoren stimmen, nicht nur die Tickets, sondern auch die Konsumationen, das Wetter und so weiter.» Entsprechend schwierig werde es, mit der geplanten Kapazität überhaupt ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen.