Elektroschrott in Ghana: Die gefährliche Arbeit in «der Hölle»
Auf der Suche nach Wertstoffen wie Kupfer oder Silber, zerlegen Tausende von jungen Männern in Ghana jeden Tag Elektromüll. In Agbogbloshie, einem Vorort der Hauptstadt Accra, befindet sich dieses scheinbar endlose Meer an Abfall, wo Plastik verbrannt wird, Kühe Karton zum Fressen suchen und viele Menschen unter gefährlichen Umständen für wenige Rappen am Tag schuften.
«Wenn Menschen unter solchen Bedingungen bereit sind zu arbeiten, muss ihre Lebensrealität noch weitaus schlimmer sein», sagt Journalist Klaus Petrus, der für eine Reportage in Ghana recherchiert hat. Er sprach mit den Menschen auf der Müllhalde und entdeckte ein grosses Paradox: «Unsere weggeworfenen Handys sind für viele Menschen zur Lebensgrundlage geworden, gleichzeitig gefährden sie deren Gesundheit und die Umwelt. Es ist schwer, das einzuordnen.»
Woher kommt der ganze Elektromüll? Wie schaut ein Alltag in einer solchen Extremsituation aus? Und warum wird es zunehmend schwer, sich als Journalist dort frei zu bewegen?
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