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Regierungsratskandidat Dieter Egli: «Über Stil kann man immer diskutieren. Aber Sabotage? Nein.»

  • Der SP-Regierungsratskandidat Dieter Egli äussert sich im ZT-Talk zum provozierenden Wurst-Plakat der SP-Frauen.
  • Allzu lange nachdenken über den Stil des Plakats dürfe man nicht, meint Egli – Wahl-Sabotage sei es allerdings nicht.
  • Falls er Regierungsrat wird, wolle er an Wochenenden weiterhin die Jogging-Schuhe anziehen und ab und zu einen Marathonlauf durchstehen.
Das umstrittene Wahlplakat der SP-Frauen (zVg)
Das umstrittene Wahlplakat der SP-Frauen (zVg)

Die SP Kanton Aargau schickt den moderaten Dieter Egli ins Rennen um den frei werdenden Regierungsratssitz von Urs Hofmann. Bei manchen SP-Frauen ist der Unmut nach wie vor gross, weil aus ihrer Sicht für vier weitere Jahre eine reine Männerregierung droht.

Mit einem provokativen Plakat haben die SP-Frauen kürzlich ihrem Ärger Luft gemacht: Fünf Männer in der Regierung seien drei zu viel, heisst es da, dazu ein Bild mit fünf Würsten. Über Stil könne man zwar streiten, sagt Egli, der diese Woche Gast im ZT-Talk war. Als direkte Aufforderung zu seiner Nicht-Wahl lese er das Plakat allerdings nicht.

Egli betätigt sich seit vielen Jahren als Laienschauspieler. Dabei habe er so einiges für die Politik gelernt: «Wenn man gemeinsam auf der Bühne steht und jemand während der Aufführung einen Fehler macht, kann man nicht sagen, jetzt hören wir einfach auf und fangen neu an.» Dann müsse es weiterlaufen. «The Show must go on. Dazu muss man sich absolut aufeinander verlassen können.»