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Sämi Tschirky im ZT-Talk: «Wir sehen viel, aber wir können nicht alles sehen»

  • Der Badesommer 2021 fiel mehr oder weniger ins Wasser.
  • Nicht so in der Rothrister Badi Stampfi: Laut Betriebsleiter Sämi Tschirky war es «fast ein Spitzensommer».
  • Sorgen machen Tschirky sorglose Eltern, die ihre Kinder unbeaufsichtigt lassen.

«In einem normalen Jahr kommen wir von Juni bis Mitte August auf rund 35000 Eintritte im Hallen- und Freibad zusammen. In diesem Jahr sind wir bei 40000 Eintritten – was sehr erfreulich ist. Das entspricht schon fast einem Spitzensommer», sagt Sämi Tschirky im ZT-Talk. Zu verdanken sei dies einerseits dem neuen, grossen Hallenbad. «Während den schlechten Tagen war unser Hallenbad sehr gut gefüllt.» Hinzu komme, dass die Badi Reiden nach den Überschwemmungen wieder schliessen musste – was der Anlage in Rothrist deutlich mehr Besucherinnen und Besucher aus dem Kanton Luzern bescherte.

Der Badesommer sei bis jetzt ohne Unfälle abgelaufen. Heikle Situationen gibt es aber immer wieder – verursacht unter anderem von Eltern, die ihre Kinder unbeaufsichtigt lassen. «Letzte Woche bemerkte ich ein Kleinkind mit Schwimmflügeln im grossen Schwimmbecken. Es war alleine im Wasser, sein Papi lag auf der Liegewiese an der Sonne. Als ich ihm den Kleinen brachte, schaute er mich an und fragte mich: ‹Ist etwas nicht in Ordnung?›» Solche Begegnungen bereiten ihm manchmal Sorgen. Denn: «Wir sehen viel, aber wir können nicht alles sehen.»