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Schönster Start in den Sommer – mit dem Setzlingsmarkt auf Schloss Wildegg

Das Volk strömte am Wochenende in Scharen an den Setzlingsmarkt von Pro Specie Rara. Warum das Anstehen trotz langer Schlangen nicht langweilig wurde.

Fast 25 Grad, strahlender Sonnenschein: Kein Wunder, strömte das Volk am Wochenende in Scharen an den Setzlingsmarkt von Pro Specie Rara auf dem Schloss Wildegg. Die Stammkunden erkannte man am professionell parkierten Leiterwägeli und den grossen Trageboxen, in denen die Setztlinge bequem und schadenfrei bis zum Beet transportiert werden können. Sie wissen, dass man am Setzlingsmarkt immer viel mehr kauft, als man sich vorgenommen hat.

Nur schon, sich bei gefühlt 50 Sorten Tomaten für zu entscheiden, ist eine kaum bewältigbare Aufgabe. Und die Minzen! «Wir haben auch russische», sagt die Verkäuferin, und zeigt aufs Schild mit der «Russischen Minze». «Ist halt ein bisschen invasiv im Moment.»

Samstagmorgen am Markt auf Schloss Wildegg. Der Parkplatz ist schon voll. 
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Der Grossaufmarsch sorgte bei manchen Ständen für (zu) lange Schlangen, bei der Besucherführung (auch ab Bahnhof) gibt es Verbesserungspotenzial. Wo muss man nun zahlen, wo nach Beratung fragen, welche Schlange gehört überhaupt zu welchem Stand?

Das Anstehen wurde vor der Prachtskulisse allerdings nicht langweilig: Lämmchen, Ponys, Fasane, der zauberhafte Schlossgarten, die Aussicht aufs Aaretal, ein paar Wölkchen zur Zierde und natürlich das Schloss – viel idyllischer geht es nicht mehr.

Es bildeten sich lange Schlangen. Froh sein konnte, wer rechtzeitig das Schild «nur Barzahlung möglich» ganz links am Anfang der Schlange gesehen hat. An anderen Ständen wurde Twint bevorzugt. 
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